Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Schifffahrt

    Hapag-Lloyd schreibt schwarze Zahlen

    Die Reederei Hapag-Lloyd ist nach verlustreichen Jahren in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dank erheblicher Einsparungen blieb für 2015 unter dem Strich ein Jahresüberschuss von 114 Millionen Euro, teilte das Hamburger Unternehmen mit. Im Jahr zuvor hatte Hapag-Lloyd noch ein Verlust von 604 Millionen Euro hinnehmen müssen. Hapag-Lloyd habe auch im Vergleich mit den Wettbewerbern stark aufgeholt, sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen. Diese Entwicklung solle sich im laufenden Jahr fortsetzen. Wenn alles wie geplant laufe, könne die Reederei für das Jahr 2016 eine Dividende ausschütten. (dpa)

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  • Dienstag, 24. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Unicredit macht Milliardengewinn

    Die italienische Großbank Unicredit hat im dritten Quartal dank des Verkaufs der Fondstochter Pioneer einen Milliardengewinn eingefahren. Unter dem Strich stand nach vorläufigen Zahlen ein Überschuss von 2,8 Milliarden Euro nach 447 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Mutterkonzern der deutschen Hypovereinsbank überraschend mitteilte. Ohne Sondereffekte hätte der Gewinn 838 Millionen Euro betragen - weniger als von Analysten erwartet. Im laufenden Geschäft musste Unicredit Einbußen hinnehmen. Die Erträge fielen gemessen am Vorjahreszeitraum um knapp 4 Prozent auf rund 4,65 Milliarden Euro. (dpa)

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  • Unternehmen
    Aixtron kann Produktlinie an Südkoreaner verkaufen

    Der Chipanlagenbauer Aixtron kann sich wie geplant von einer Produktlinie seiner Speicherchip-Fertigung in den USA trennen. Dem Unternehmen zufolge hat die US-Behörde für Auslandsinvestitionen keine Bedenken mit Blick auf die nationale Sicherheit. Es geht um den Verkauf der Produktlinie ALD/CVD an die südkoreanische Eugene Technology. Der Vorstand gehe davon aus, dass die Transaktion noch in diesem Jahr abgeschlossen werde. Bei Bekanntgabe der Verkaufsabsicht hatte das Unternehmen den Wert der Transaktion mit zwischen 45 und 55 Millionen Dollar beziffert. (rts)

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  • Unternehmen
    Durchbruch bei Morphosys-Wirkstoff?

    Die Biotechfirma Morphosys kommt mit ihrem Antikörper zur Behandlung von Blutkrebs in den USA voran. Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe dem Wirkstoff MOR208 den Status "Therapiedurchbruch" verliehen, gab das im TecDax notierte Unternehmen bekannt. Dieser werde vergeben, wenn erste klinische Daten darauf hinwiesen, dass Wirkstoffe eine signifikant bessere Wirksamkeit gegenüber derzeit verfügbaren Therapien für schwerwiegende oder lebensbedrohliche Erkrankungen aufweisen könnten. (rts)

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  • Unternehmen
    BT Germany will jede 7. Stelle streichen

    Der britische Telekomkonzern BT (British Telecom) plant in Deutschland einen umfangreichen Stellenabbau. Etwa jede siebte Stelle hierzulande solle gestrichen werden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Um die 130 von rund 850 Arbeitsplätzen sollen nach jetziger Vorstellung abgebaut werden - das hat laut Konferenzteilnehmern Deutschlandchef Stefan Hischer in Telefonkonferenzen mit den Beschäftigten ("All-Hands Calls") angekündigt, deren jüngste am Dienstag vergangener Woche stattfand. Damit wolle man etwa 10 Millionen Euro sparen. In Kreisen von Arbeitnehmervertretern hieß es, etwa zwei Drittel der Arbeitsplätze sollten nach Ungarn verlagert werden, das andere Drittel falle weg. Es ist die dritte Abbaurunde von BT Germany innerhalb von fünf Jahren. (bad)

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