Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Personalie

    Hedgefonds-Gründer Gilbert tot aufgefunden

    In New York ist der Hedgefonds-Gründer Thomas Gilbert tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Medien berichteten, der Sohn des 70-Jährigen werde verdächtigt, seinen Vater im Streit erschossen zu haben. Die Polizei bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass nach dem 30-Jährigen gefahndet werde.

    Gilbert hatte 2011 den viele Millionen Dollar schweren Fonds Wainscott Capital Partners gegründet. Das "Wall Street Journal" berichtete, die Mutter des mutmaßlichen Schützen habe die Polizei gerufen, nachdem sie Gilbert am Sonntag im Schlafzimmer entdeckt habe; eine Pistole habe ebenfalls in dem Zimmer gelegen. Die "New York Post" berichtete unter Berufung auf die Polizei, Gilbert sei während eines Streits getötet worden. (AFP)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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