Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Personalie

    Hedgefonds-Gründer Gilbert tot aufgefunden

    In New York ist der Hedgefonds-Gründer Thomas Gilbert tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Medien berichteten, der Sohn des 70-Jährigen werde verdächtigt, seinen Vater im Streit erschossen zu haben. Die Polizei bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass nach dem 30-Jährigen gefahndet werde.

    Gilbert hatte 2011 den viele Millionen Dollar schweren Fonds Wainscott Capital Partners gegründet. Das "Wall Street Journal" berichtete, die Mutter des mutmaßlichen Schützen habe die Polizei gerufen, nachdem sie Gilbert am Sonntag im Schlafzimmer entdeckt habe; eine Pistole habe ebenfalls in dem Zimmer gelegen. Die "New York Post" berichtete unter Berufung auf die Polizei, Gilbert sei während eines Streits getötet worden. (AFP)

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  • Dienstag, 24. Mai 2016
  • Wettbewerb
    Peking: Wollen Stahlexporte bremsen

    Der chinesische Stahlverband wehrt sich gegen Vorwürfe, die Regierung in Peking kurbele den Stahlexport an. Die chinesischen Stahlausfuhren seien wegen der höheren internationalen Nachfrage, der Erholung der Weltwirtschaft und der besseren Wettbewerbsfähigkeit gestiegen, erklärte der Branchenverband. Die Regierung halte die Unternehmen nicht an, einen Großteil ihrer Produktion im Ausland zu verkaufen. Vielmehr wolle sie sogar die Exporte bremsen und habe dazu etwa Ausfuhrzölle für einige Produkte erhöht oder Vergünstigungen gekürzt. China ist der weltweit größte Stahlhersteller. Die Branche ist von Überkapazitäten geprägt, zumal die Binnennachfrage wegen des schwachen Wirtschaftswachstums eingebrochen ist. Die Europäische Union und die USA werfen China vor, Stahl zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu werfen. (rts)

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  • Bieterkampf
    Henkel buhlt um Shampoo-Marke

    Der Konsumgüterkonzern Henkel mischt Insidern zufolge im Bieterwettstreit um den Shampoo-Hersteller Vogue International mit. Die Düsseldorfer hätten in einer ersten Runde ein Gebot für die Firma mit Sitz in Florida abgegeben, ebenso wie Unilever, L'Oreal und weitere Unternehmen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Vogue könnte demnach mit 2,5 bis drei Milliarden Dollar bewertet werden. Vergangenes Jahr zog Henkel im Rennen um den Shampoo-Hersteller Wella den Kürzeren. Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble gab dem Parfümhersteller Coty den Vorzug. (rts)

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