Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Personalie

    Hedgefonds-Gründer Gilbert tot aufgefunden

    In New York ist der Hedgefonds-Gründer Thomas Gilbert tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Medien berichteten, der Sohn des 70-Jährigen werde verdächtigt, seinen Vater im Streit erschossen zu haben. Die Polizei bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass nach dem 30-Jährigen gefahndet werde.

    Gilbert hatte 2011 den viele Millionen Dollar schweren Fonds Wainscott Capital Partners gegründet. Das "Wall Street Journal" berichtete, die Mutter des mutmaßlichen Schützen habe die Polizei gerufen, nachdem sie Gilbert am Sonntag im Schlafzimmer entdeckt habe; eine Pistole habe ebenfalls in dem Zimmer gelegen. Die "New York Post" berichtete unter Berufung auf die Polizei, Gilbert sei während eines Streits getötet worden. (AFP)

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  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Zündschloss-Verfahren
    Vergleich zwischen GM und Klägern

    Im juristischen Streit über defekte Zündschlösser hat sich der US-Autobauer General Motors (GM) mit 203 Klägern auf einen Vergleich verständigt. Die Konditionen der Einigung seien allerdings vertraulich, teilten die Anwälte des Detroiter Unternehmens mit. GM war im Frühjahr mit dem Versuch vor dem obersten US-Gericht gescheitert, Hunderte Schadenersatzklagen im Volumen von möglicherweise mehreren Milliarden Dollar abweisen zu lassen. Der US-Branchenprimus argumentierte, dass solche Klagen in seinem Insolvenzverfahren von 2009 ausgeschlossen worden seien. Bei den betroffenen Autos bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt. Dadurch konnten während der Fahrt der Motor ausgehen und Airbags abgeschaltet werden. Mit dem Defekt werden mehr als 120 Todesfälle in Verbindung gebracht. (rts)

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  • Schuldenkrise
    Moody's erhöht Griechenlands Rating und Ausblick

    Die Agentur Moody's hat Griechenlands Rating für langfristige Verbindlichkeiten um eine Stufe auf "Caa2" von zuvor "Caa3" erhöht. Grund sei die Freigabe weiterer Kredite an das schuldengeplagte Land durch die Euro-Finanzminister, teilten die Bonitätswächter mit. Die Eurogruppe hatte sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll. Die Staatspapiere haben damit trotzdem weiter Ramschstatus. Zudem hob die US-Agentur den Ausblick auf "positiv" von zuvor "stabil" an. Moody's begründete den Schritt mit zaghaften Anzeichen einer Stabilisierung der Wirtschaft. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz verkauft Beteiligung an der Oldenburgischen Landesbank

    Der Versicherer Allianz verkauft die Beteiligung an der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) für 300 Millionen Euro. Käufer des Anteils von rund 90,2 Prozent sei die Bremer Kreditbank AG, teilte der Konzern am Freitagabend nach Börsenschluss mit. Die Allianz Deutschland konzentriere sich auf das Kerngeschäft, sagte Allianz Deutschland-Chef Manfred Knof. Banken seien aber weiterhin ein wichtiger Vertriebsweg. Die Behörden müssen dem Verkauf noch zustimmen. Die OLB ist gemessen an der Bilanzsumme, der Mitarbeiterzahl und dem Standortnetz den Angaben zufolge die größte private Regionalbank in Deutschland. (dpa)

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