Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Unternehmen

    Hochtief kauft 2,78 Millionen Aktien zurück

    Der Dienstleistungskonzern Hochtief will weitere Aktien zurückerwerben. Wie das Mdax-Unternehmen mitteilte, will es bis zu 2,78 Millionen Stückaktien zurückkaufen, das sind rund 4 Prozent des Grundkapitals. Nach Schlusskurs vom Freitag entspricht das einem Gesamtvolumen von knapp 225 Millionen Euro. Das Rückkaufprogramm basiere auf der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Mai 2015, bis zum 5. Mai 2020 Aktien in Höhe von bis zu 10 Prozent des Gundkapitals der Gesellschaft zurückzukaufen, so Hochtief weiter. Der jetzt angekündigte Rückkauf soll zwischen dem 12. Januar und dem 30. September stattfinden. (DJ)

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  • Samstag, 29. April 2017
  • Schifffahrt
    Reederei Rickmers verbucht tiefrote Zahlen

    Die taumelnde Hamburger Reederei Rickmers hat ihren Verlust im Geschäftsjahr 2016 mehr als verdoppelt. Das Ergebnis nach Steuern fiel auf minus 341 Millionen Euro - nach 135,5 Millionen Euro 2015, wie aus den vorläufigen Geschäftszahlen des Jahresberichts hervorgeht. Der Umsatz gab um 18 Prozent auf 483 Millionen Euro nach. Rickmers war durch die Schifffahrtskrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Bis zum 10. Mai sollen die Gläubiger der Unternehmensgruppe einem Sanierungskonzept zustimmen. Andernfalls stehe die Reederei vor der Insolvenz, hieß es in einer Aufforderung zur Stimmabgabe. Die nächste Zinszahlung ist im Juni fällig, die Rückzahlung der Rickmers-Anleihe ein Jahr später. Zu den finanzierenden Banken gehört auch die HSH Nordbank, die gegenwärtig zum Verkauf steht und auf die mit der Rickmers-Sanierung neue finanzielle Belastungen zukommen. Bertram Rickmers, der Alleinaktionär der Rickmers Holding AG, soll 75,1 Prozent seiner Anteile abgeben und bis zu 30 Millionen Euro aus seinem Vermögen nachschießen. Die Sanierung sieht Verkäufe von Unternehmensbeteiligungen und Schiffen, Laufzeitverlängerungen, Zinskürzungen, Stundungen und Tilgungsverschiebungen vor, um die Rickmers Gruppe über Wasser zu halten. 2016 war die Zahl der gemanagten Schiffe auf 114 (2015: 130) zurückgegangen. Das Unternehmen beschäftigte weltweit 2137 (2015: 2193) Mitarbeiter. (dpa)

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  • Landwirtschaft
    Erdbeerbauern klagen über Frostschäden

    Wegen der zuletzt kalten Temperaturen in Deutschland warnen Landwirte vor Lieferengpässen bei Erdbeeren und höheren Preisen. "Der ungewöhnlich frostreiche April hat bei vielen Erdbeerbauern erhebliche Schäden verursacht", sagte Hans-Jörg Friedrich von der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse der "Welt am Sonntag". Wie das Blatt berichtet, beginnt die Ernte etwa zehn Tage später als erwartet und fällt voraussichtlich deutlich geringer aus als zuletzt. Landwirte versuchen immer häufiger, die empfindlichen Erdbeerpflanzen mit Tunneln und Zelten über den Feldern zu schützen. Regional sei der erwartete Ernteausfall unterschiedlich hoch, hieß es weiter. So seien in der Pfalz 10 bis 15 Prozent der Blüten erfroren, in Baden-Württemberg lägen die Ausfälle stellenweise deutlich höher. (dpa)

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