Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Januar 2016
  • Konjunktur

    Hollande kündigt Milliardeninvestitionen im Kampf für Jobs an

    Frankreich will zwei Milliarden Euro in den Arbeitsmarkt pumpen und so mehr Jobs schaffen. Staatspräsident François Hollande sagte in Paris bei der Vorstellung seiner Pläne, allein eine Milliarde Euro werde in die Ausbildung von Arbeitslosen fließen. Finanziert werden sollten die Maßnahmen "durch Einsparungen", nicht über Steuererhöhungen. Mehr als zehn Prozent der Erwerbstätigen in Frankreich sind arbeitslos, das entspricht 3,57 Millionen Menschen. Hollande betonte bei seiner Ansprache, etwa eine Million der Arbeitslosen habe keinen Abschluss. Der Staat werde daher nun eine Milliarde Euro investieren, um zunächst 500.000 zusätzliche Ausbildungsprogramme anzubieten.  Der Staatschef kündigte außerdem einen Zuschuss von 2000 Euro für jede Einstellung in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern an, die länger als ein halbes Jahr dauert. (AFP)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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