Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Januar 2016
  • Konjunktur

    Hollande kündigt Milliardeninvestitionen im Kampf für Jobs an

    Frankreich will zwei Milliarden Euro in den Arbeitsmarkt pumpen und so mehr Jobs schaffen. Staatspräsident François Hollande sagte in Paris bei der Vorstellung seiner Pläne, allein eine Milliarde Euro werde in die Ausbildung von Arbeitslosen fließen. Finanziert werden sollten die Maßnahmen "durch Einsparungen", nicht über Steuererhöhungen. Mehr als zehn Prozent der Erwerbstätigen in Frankreich sind arbeitslos, das entspricht 3,57 Millionen Menschen. Hollande betonte bei seiner Ansprache, etwa eine Million der Arbeitslosen habe keinen Abschluss. Der Staat werde daher nun eine Milliarde Euro investieren, um zunächst 500.000 zusätzliche Ausbildungsprogramme anzubieten.  Der Staatschef kündigte außerdem einen Zuschuss von 2000 Euro für jede Einstellung in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern an, die länger als ein halbes Jahr dauert. (AFP)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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