Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. August 2014
  • Quartalsbericht

    Home Depot deckt Gewinnsprung auf

    Der verhaltene Jahresstart ist Geschichte: Die Baumarktkette Home Depot kann sich im zweiten Quartal deutlich erholen. Der US-Konzern steigerte den Gewinn überraschend deutlich und hob die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr an. In den drei Monaten bis zum 2. August verdiente Home Depot den vorbörslich vorgelegten Zahlen zufolge unter dem Strich 2,05 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie betrug 1,52 Dollar. Analysten hatten mit 1,44 Dollar gerechnet. Der Umsatz legte um 5,7 Prozent auf 23,8 Milliarden Dollar zu. Auf vergleichbarer Fläche betrug das Wachstum 5,8 Prozent. Für den Jahresgewinn ist Home Depot nun optimistischer als zuvor. Das Ergebnis je Aktie soll um gut ein Fünftel auf 4,52 Dollar steigen. Zuletzt hatte Home Depot 10 Cent weniger in Aussicht gestellt. Der Umsatz soll nach wie vor um annähernd 4,8 Prozent zum Vorjahr steigen. Home Depot betrieb zum Ende des Quartals 2264 Filialen. (DJ)

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  • Samstag, 29. April 2017
  • Unternehmen
    BMW baut "iNext" in Dingolfing

    Die Revolution des Straßenverkehrs soll auch von Niederbayern ausgehen. BMW will sein komplett selbstfahrendes Auto "iNext" in Dingolfing bauen. "In der Produktion hat Niederbayern in dem Fall die Nase vorn vor dem Silicon Valley", sagte Konzernchef Harald Krüger der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dies sei auch als Bekenntnis zum Technologie-Standort Deutschland zu verstehen. "Ausschlaggebend für die Entscheidung ist die Nähe zur technologischen Kompetenz im Konzern und zur Entwicklung des elektrischen Antriebstrangs", sagte Krüger. Der Konzern will das selbstfahrende Auto im zweiten Halbjahr 2021 auf den Markt bringen. (dpa)

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  • Schifffahrt
    Reederei Rickmers verbucht tiefrote Zahlen

    Die taumelnde Hamburger Reederei Rickmers hat ihren Verlust im Geschäftsjahr 2016 mehr als verdoppelt. Das Ergebnis nach Steuern fiel auf minus 341 Millionen Euro - nach 135,5 Millionen Euro 2015, wie aus den vorläufigen Geschäftszahlen des Jahresberichts hervorgeht. Der Umsatz gab um 18 Prozent auf 483 Millionen Euro nach. Rickmers war durch die Schifffahrtskrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Bis zum 10. Mai sollen die Gläubiger der Unternehmensgruppe einem Sanierungskonzept zustimmen. Andernfalls stehe die Reederei vor der Insolvenz, hieß es in einer Aufforderung zur Stimmabgabe. Die nächste Zinszahlung ist im Juni fällig, die Rückzahlung der Rickmers-Anleihe ein Jahr später. Zu den finanzierenden Banken gehört auch die HSH Nordbank, die gegenwärtig zum Verkauf steht und auf die mit der Rickmers-Sanierung neue finanzielle Belastungen zukommen. Bertram Rickmers, der Alleinaktionär der Rickmers Holding AG, soll 75,1 Prozent seiner Anteile abgeben und bis zu 30 Millionen Euro aus seinem Vermögen nachschießen. Die Sanierung sieht Verkäufe von Unternehmensbeteiligungen und Schiffen, Laufzeitverlängerungen, Zinskürzungen, Stundungen und Tilgungsverschiebungen vor, um die Rickmers Gruppe über Wasser zu halten. 2016 war die Zahl der gemanagten Schiffe auf 114 (2015: 130) zurückgegangen. Das Unternehmen beschäftigte weltweit 2137 (2015: 2193) Mitarbeiter. (dpa)

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