Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. März 2016
  • Fusionen

    Honeywell gibt Hochzeitspläne auf

    Der US-Industriekonzern Honeywell legt seine Pläne für einen Zusammenschluss mit Wettbewerber United Technologies zu den Akten. Zur Begründung führte Honeywell die fehlende Bereitschaft von United Technologies zu entsprechenden Verhandlungen an. Zudem hätten beide Unternehmen die kartellrechtlichen Probleme, die mit einem solchen Deal einhergegangen wären, sehr unterschiedlich eingeschätzt. Honeywell sei nach wie vor der Auffassung, dass wettbewerbsrechtliche Bedenken kein relevantes Hindernis für einen Zusammenschluss gewesen wären, hieß es in einer Mitteilung. United Technologies hatte Verhandlungen unter dem Hinweis auf die Bedenken der Wettbewerbshüter abgelehnt. (DJ)

    +
  • Samstag, 21. Oktober 2017
  • Mitrbeiter-Brief
    Kaufhof-Eigner steht zu Warenhäusern und Europa

    Der kanadische Kaufhof-Eigner Hudson's Bay (HBC) hat sich nach dem jüngsten Chef-Abgang zu seinem Warenhausgeschäft und zu seinem Engagement in Europa bekannt. Er glaube weiterhin fest an die Zukunft der Warenhäuser, schrieb der vorübergehend auch als Konzernleiter fungierende Verwaltungsratschef Richard Baker in einem Brief an die HBC-Mitarbeiter. "Und selbstverständlich stehen wir auch weiterhin zu unserem Engagement und unserer Wachstumsstrategie in Europa." Baker übernimmt nach eigenen Angaben die Rolle des Konzernchefs, bis ein Nachfolger für den bisherigen Unternehmensleiter Jerry Storch gefunden ist. Storch tritt zum 1. November zurück. (rts)

    +
  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen