Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. März 2016
  • Fusionen

    Honeywell gibt Hochzeitspläne auf

    Der US-Industriekonzern Honeywell legt seine Pläne für einen Zusammenschluss mit Wettbewerber United Technologies zu den Akten. Zur Begründung führte Honeywell die fehlende Bereitschaft von United Technologies zu entsprechenden Verhandlungen an. Zudem hätten beide Unternehmen die kartellrechtlichen Probleme, die mit einem solchen Deal einhergegangen wären, sehr unterschiedlich eingeschätzt. Honeywell sei nach wie vor der Auffassung, dass wettbewerbsrechtliche Bedenken kein relevantes Hindernis für einen Zusammenschluss gewesen wären, hieß es in einer Mitteilung. United Technologies hatte Verhandlungen unter dem Hinweis auf die Bedenken der Wettbewerbshüter abgelehnt. (DJ)

    +
  • Montag, 23. Januar 2017
  • Autoindustrie
    Terium erwartet E-Auto-Boom

    Nach Ansicht des Chefs des Energiekonzerns Innogy könnten der träge gestartete Verkauf von Elektroautos in Deutschland bald Fahrt aufnehmen. "In den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten werden wesentliche Voraussetzungen für einen Durchbruch der Elektromobilität geschaffen", sagte Peter Terium. "Zum einen haben die Fahrzeuge, die jetzt auf den Markt kommen, eine alltagstaugliche Reichweite von 250 bis 300 Kilometern", begründete Terium seine Einschätzung. "Zum anderen ist die Technologie für Ladesäulen marktreif, mit denen Sie in zwanzig Minuten Strom für 500 Kilometer tanken können oder in zehn Minuten Strom für 250 Kilometer." (dpa)

    +
  • Frequenzauktion
    Telekom hilft der US-Tochter

    Die Deutsche Telekom unterstützt ihre Amerika-Tochter in der heißen Phase der US-Frequenzauktion mit Milliarden. Die Bonner Zentrale plane, T-Mobile US einen vier Milliarden Dollar schweren Kredit einzuräumen, teilte die Telekom mit. Die Finanzierung werde es T-Mobile US ermöglichen, heißt es, bestehende Schulden teilweise zu refinanzieren. Hintergrund der Aktion ist auch, dass der deutsche Telekom-Riese für neue Schulden weniger Zinsen zahlt als der US-Ableger. (rts)

    +
  • Börsengänge
    Ottobock bietet Anteile an

    Der weltgrößte Hersteller von Bein- und Armprothesen, Ottobock, will noch vor seinem geplanten Börsengang neue Investoren an Bord nehmen. Eigentümer Hans Georg Näder will eigenen Angaben zufolge bis Mitte des Jahres 20 Prozent der Anteile an dem Medizintechnik-Unternehmen aus Duderstadt bei Göttingen an vermögende Anleger verkaufen. Näder erhofft sich davon Einnahmen in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro. Ottobock werde derzeit mit rund drei Milliarden Euro bewertet, heißt es. (rts)

    +
  • Konjunktur
    Bundesbank erwartet Wachstum

    Die deutsche Wirtschaft startet nach Einschätzung der Bundesbank mit Rückenwind ins Jahr 2017. "Das Wirtschaftswachstum in Deutschland dürfte im Jahresschlussquartal 2016 deutlich an Fahrt gewonnen haben", heißt es im Monatsbericht der Notenbank für Januar. "Dazu trugen sowohl binnen- als auch außenwirtschaftliche Faktoren bei." Kräftig anziehende Exporte und ein starker Auftragseingang sorgten für ein deutliches Plus bei der Industrieproduktion. Zudem habe der Bausektor seine Schwäche aus dem Sommer hinter sich gelassen. Der kräftige Konsum hat der deutschen Wirtschaft 2016 das stärkste Wachstum seit fünf Jahren beschert. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen