Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 31. Juli 2014
  • Unternehmen

    HypoVereinsbank verkauft DAB an BNP

    Die HypoVereinsbank hat einen Käufer für ihre Tochter DAB gefunden. Ihren Anteil von 81,4 Prozent will die BNP Paribas übernehmen. Als Kaufpreis wurden 4,78 Euro je Aktie vereinbart. Damit werde der Anteil der HypoVereinsbank mit rund 354 Millionen Euro bewertet, teilte die DAB Bank AG mit. An der Börse wird die Onlinebank DAB mit rund 375 Millionen Euro bewertet. Die HVB hatte den Preis für die Tochter nach einer ersten Sondierung des Marktes auf 500 Millionen Euro angesetzt, hatte es in Finanzkreisen geheißen. Der Vorstand der DAB Bank AG stehe einer Übernahme grundsätzlich positiv gegenüber, hieß es. Sie müsse noch vom Aufsichtsrat der HypoVereinsbank sowie den zuständigen Behörden genehmigt werden. (DJ)

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  • Dienstag, 26. September 2017
  • Unternehmen
    Alibaba investiert in Logistikgeschäft

    Der chinesische Internetkonzern Alibaba hat sich die Mehrheit an seiner Logistiksparte gesichert und will dort in den kommenden Jahren kräftig investieren. Für 5,3 Milliarden Yuan oder umgerechnet 678 Millionen Euro habe Alibaba seinen Anteil an Cainiao Smart Logistics Network auf 51 von 47 Prozent erhöht, teilte der Konzern mit. In den kommenden fünf Jahren sollen zudem 100 Milliarden Yuan in die Logistik-Infrastruktur fließen und in Roboter, die Aufträge abwickeln können sollen. Cainiao hilft Unternehmenskunden dabei, die richtigen Paketdienste auszuwählen, je nach Kosten und Laufzeiten. In China will Alibaba dafür sorgen, dass Bestellungen innerhalb von 24 Stunden den Endkunden erreichen. Weltweit soll die Auslieferung nicht länger als 72 Stunden in Anspruch nehmen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Siemens Gamesa sichert sich Indien-Auftrag

    Siemens Gamesa soll einen Windpark im indischen Bundesstaat Karnataka mit einem neuen Solarpark zu einem Hybridkraftwerk zusammenschließen. Der Auftrag sieht eine schlüsselfertige Lösung vor, bei der die Siemens-Tochter unter anderem die Umrichter sowie die Anschlusstechnik liefert. Bis zum Jahresende soll das Projekt mit einer Gesamtleistung von 79 Megawatt in Betrieb gehen. Siemens Gamesa machte keine Angaben zum Volumen des Auftrags, nannte ihn jedoch einen Meilenstein.

    "Die Technologie bietet ein Potential von rund 15 Gigawatt in Indien", erklärte Ramesh Kymal, Chef des Onshore-Energiegeschäftes für den Subkontinent. Siemens Gamesa sehe vermehrt Interesse, erneuerbare Energien als integriertes System zu nutzen. (DJ)

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