Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 27. Januar 2015
  • Unternehmen

    IBM dementiert drastischen Stellenabbau

    Der Computer-Konzern IBM ist einem Bericht über einen angeblich geplanten dramatischen Stellenabbau entgegengetreten. Der bekannte Silicon-Valley-Journalist Robert Cringley hatte in einem Beitrag für das Magazin "Forbes" geschrieben, IBM wolle demnächst den Abbau von 26 Prozent der Arbeitsplätze ankündigen. Bei dieser Dimension wären mehr als 110.000 Mitarbeiter betroffen. Ein IBM-Sprecher erklärte nun dem "Wall Street Journal", man kommentiere zwar grundsätzlich keine Gerüchte, "auch keine lächerlichen und unbegründeten". Zugleich verwies er aber darauf, dass der Konzern erst jüngst 600 Millionen Dollar für eine "Neubalancierung" der Belegschaft zurückgestellt habe. "Damit geht es um einige tausend Menschen, ein Bruchteil von dem, was berichtet worden war." IBM ist in einem tiefgreifenden Wandel hin zu Software und Cloud-Diensten. (dpa)

    +
  • Donnerstag, 27. Juli 2017
  • Unternehmen
    Deutsche Bank vor Einigung um Boni-Rückzahlungen

    Die Deutsche Bank steht einem Insider zufolge kurz vor einer Einigung im Streit mit früheren Top-Managern um Bonusrückzahlungen. Der Aufsichtsrat werde im Lauf des Tages zusammenkommen, um einen Einigungsvorschlag zu beraten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters. Zuvor hatte das "Handelsblatt" von einer bevorstehenden Einigung berichtet. Die Deutsche Bank wollte die Informationen laut Zeitung nicht kommentieren. (rts)

    +
  • Mittwoch, 26. Juli 2017
  • Unternehmen
    Deutsche Börse enttäuscht

    Die Ruhe an den Finanzmärkten macht der Deutschen Börse zu schaffen. Zwar legte der Frankfurter Börsenbetreiber im zweiten Quartal dank seiner Abwicklungs- und Verwahrtochter Clearstream und gestiegener Handelsvolumina in bestimmten Sparten noch leicht zu. Die Ziele im Gesamtjahr sind nun jedoch schwieriger zu erreichen. Die Geschäftsentwicklung habe insgesamt leicht unter den Erwartungen gelegen, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. Effekte aus dem ersten Halbjahr hätten nicht vollständig ausgeglichen werden können. Nach den politischen Wirren um das Brexit-Referendum und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war in den vergangenen Monaten relative Ruhe am Finanzmarkt eingekehrt. Das hatte sich bereits in den Geschäftsergebnissen der großen US-Banken niedergeschlagen. (dpa)

    +
  • Quartalszahlen
    Michelin verdient mehr

    Der Reifenhersteller Michelin hat im ersten Halbjahr von einem soliden Wachstum und höheren Verkaufspreisen profitiert. Umsatz und Gewinn legten in den sechs Monaten zu. Das Wachstum der Absatzmenge verlangsamte sich allerdings im zweiten Quartal, nachdem sich die Kunden in Erwartung höherer Preise im ersten Quartal mit Reifen eingedeckt hatten.
    Das Absatzplus betrug im ersten Halbjahr 4,1 Prozent. Der Umsatz kletterte auf 11,06 von 10,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis blieb stabil bei rund 1,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um 12 Prozent auf 863 Millionen Euro zu. Der freie Cashflow lag planmäßig bei minus 305 Millionen Euro. Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte die Cie Generale des Etablissements Michelin SCA. 2017 rechnet der Konzern mit einem Absatzplus auf Marktniveau, einem höheren bereinigten operativen Gewinn als im Vorjahr und einem freien Cashflow von mehr als 900 Millionen Euro. Der Aufwärtstrend der Nachfrage aus der Nutzfahrzeugindustrie dürfte sich nach Einschätzung von Michelin fortsetzen. Im Pkw-Bereich dürfte sich das Wachstumstempo etwas verlangsamen. Die höheren Rohstoffkosten, die dieses Jahr mit voraussichtlich 800 Millionen Euro zu Buche schlagen, will der Konzern durch ein flexibles Preismanagement ausgleichen. (DJ)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen