Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 27. Januar 2015
  • Unternehmen

    IBM dementiert drastischen Stellenabbau

    Der Computer-Konzern IBM ist einem Bericht über einen angeblich geplanten dramatischen Stellenabbau entgegengetreten. Der bekannte Silicon-Valley-Journalist Robert Cringley hatte in einem Beitrag für das Magazin "Forbes" geschrieben, IBM wolle demnächst den Abbau von 26 Prozent der Arbeitsplätze ankündigen. Bei dieser Dimension wären mehr als 110.000 Mitarbeiter betroffen. Ein IBM-Sprecher erklärte nun dem "Wall Street Journal", man kommentiere zwar grundsätzlich keine Gerüchte, "auch keine lächerlichen und unbegründeten". Zugleich verwies er aber darauf, dass der Konzern erst jüngst 600 Millionen Dollar für eine "Neubalancierung" der Belegschaft zurückgestellt habe. "Damit geht es um einige tausend Menschen, ein Bruchteil von dem, was berichtet worden war." IBM ist in einem tiefgreifenden Wandel hin zu Software und Cloud-Diensten. (dpa)

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  • Freitag, 30. September 2016
  • Luftfahrt
    Air Berlin beruhigt Kunden

    Der ankündigte Umbau der Air Berlin führt nach Unternehmensangaben vorerst nicht zu Abstrichen im Flugplan. "Alle Flüge werden regulär durchgeführt", stellte Vorstandschef Stefan Pichler klar. "Künftige Flugplanänderungen, die sich aus der bevorstehenden Umstrukturierung ergeben, werden wir frühzeitig bekannt geben." Pichler erklärte, er verstehe, dass Passagiere der Air Berlin und ihrer Töchter Niki und Belair Fragen zur Umstrukturierung haben. Er versichere, dass alle Flüge wie geplant stattfinden werden, das gelte auch für touristische Ziele wie Palma de Mallorca, die Kanarischen Inseln oder Griechenland. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hatte am Donnerstag den tiefgreifendsten Umbau ihrer Geschichte und den Abbau von 1200 Arbeitsplätzen angekündigt. (dpa)

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  • Konjunktur
    Inflationsrate in Eurozone auf neuem Höchststand

    Die Inflationsrate in der Eurozone ist im September auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren gestiegen. Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Schätzung mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise in den 19 Staaten der Währungsunion um 0,4 Prozent und zogen damit doppelt so stark an wie im August. Das letzte Mal wurde dieser Wert nach Eurostat-Angaben im Oktober 2014 erreicht. Am deutlichsten verteuerten sich Dienstleistungen mit 1,2 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren wurden 0,7 Prozent teurer und Industriegüter 0,3 Prozent. Gesunken sind nochmals Energiekosten um drei Prozent. Im August war der Rückgang mit 5,6 Prozent noch deutlich stärker gewesen. (AFP)

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  • Konjunktur
    Arbeitslosenquote in der Eurozone verharrt bei 10,1 Prozent

    Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im August stabil geblieben. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte, verharrte die Arbeitslosenquote auf dem Vormonatsniveau von 10,1 Prozent. Das ist nach wie vor die niedrigste Quote, die seit Juli 2011 im Euroraum verzeichnet wurde. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten eine Quote von 10,1 Prozent prognostiziert. In der gesamten EU-28 betrug die Arbeitslosenquote 8,6 Prozent, ebenfalls der gleiche Wert wie im Vormonat. Nach Schätzungen von Eurostat waren in der Eurozone 16,326 Millionen Menschen und in der gesamten EU 20,973 Millionen Menschen arbeitslos. Bei den Eurostat-Zahlen handelt es sich um saisonbereinigte Daten, die gemäß den Kriterien der International Labour Organization (ILO) ermittelt werden. (DJ)

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  • Unternehmen
    Airbus fusioniert Konzern und Flugzeugsparte

    Der Flugzeugkonzern Airbus legt sein Zivilflugzeuggeschäft mit der Holding zusammen. "Wir sind entschlossen, ein neues Leistungsniveau zu erreichen. Dies gelingt uns unter anderem durch die weitere Verschlankung der Unternehmensstrukturen und die Einführung einer einfacheren, agileren Gesamtorganisation, die sich auszeichnet durch weniger Bürokratie, engere Zusammenarbeit und schnellere Prozesse", erklärte Vorstandschef Tom Enders, der Konzernchef bleibt. Möglicherweise geht der neuerliche Umbau des Konzerns, der den meisten Umsatz mit Passagierjets macht, erneut mit einem Stellenabbau einher. "Die Details der Zusammenlegung und damit verbundene Auswirkungen werden nun auf Konzern-, Divisions- und nationaler Ebene mit den Sozialpartnern diskutiert", hieß es. Bis Anfang 2017 soll die Verschmelzung über die Bühne gehen. Am Geschäft mit Rüstungsgütern und Hubschraubern hält Enders fest. "Die beiden anderen Divisionen, Defence and Space unter Führung von Dirk Hoke und Helicopters, geleitet von Guillaume Faury, bleiben integraler Bestandteil des Konzerns und werden durch die Fusion erheblich von gezielterer Unterstützung im operativen Geschäft sowie reduzierten Kosten profitieren." (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie erholt sich

    Die Industrieproduktion in Japan hat sich im August stärker erholt als erwartet, nachdem sie im Juli leicht gesunken war. Beflügelt wurde das Wachstum von der Nachfrage nach Elektronik, die vor der Vorstellung des iPhone insgesamt gestiegen war. Die Industrieproduktion ist im August auf Monatssicht um 1,5 Prozent gewachsen, wie das Wirtschafts-, Handel- und Industrieministerium mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

    Im ersten Halbjahr hatte die schwache Weltwirtschaft das Geschäftsvertrauen belastet und den Zuwachs bei Unternehmensausgaben und Gehältern gedrosselt. Um die Wirtschaft anzukurbeln kündigte Ministerpräsident Shinzo Abe ein großes Konjunkturprogramm an. Die Bank of Japan erneuerte im September ihre Verpflichtung zu geldpolitischen Anreizen, bis ihr Inflationsziel erreicht ist. (DJ)

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