Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Dezember 2014
  • Luftverkehr

    ICAO: Fünf Prozent mehr Flugpassagiere

    Die Fluggesellschaften haben 2014 weltweit 3,2 Milliarden Passagiere transportiert - das waren fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Flüge stieg auf einen neuen Rekord von 33 Millionen, wie die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) in Montréal bekanntgab. Das lag um eine Million über dem Wert von 2013. Für 2030 prognostizierte die UN-Spezialagentur eine Verdopplung der Passagierzahlen auf mehr als 6,4 Milliarden. Berechnet nach dem Erlös pro Passagier und Kilometer steht am Ende des Jahres ein Plus von 5,9 Prozent, 0,4 Punkte mehr als 2013. Dabei schob sich der asiatisch-pazifische Raum an die Spitze, dort wurden 31 Prozent des Verkehrs abgewickelt, 27 Prozent in Europa und 25 Prozent in Nordamerika. Weiterer wichtiger Indikator für die Lage der zivilen Luftfahrt: Die Auslastung der Maschinen blieb "relativ stabil" bei 79,5 Prozent, wie die ICAO weiter mitteilte. Dabei hatte Nordamerika die Nase vorn, mit 83,5 Prozent vor Europa mit 80,4 Prozent. (AFP)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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