Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 12. Juli 2014
  • Unternehmen

    Iberia streicht Tausende Stellen

    Die angeschlagene spanische Fluggesellschaft Iberia will nach eigenen Angaben bis zu 1580 Stellen streichen. Potenziell betroffenen Mitarbeitern solle das Angebot gemacht werden, freiwillig eine Abfindung in Anspruch zu nehmen oder früher in Rente zu gehen, sagte ein Unternehmenssprecher. Wieviele Stellen letztlich gestrichen würden, hänge davon ab, wieviele Mitarbeiter dieses Angebot annehmen wollten. Die Mitarbeiter und Gewerkschaften seien über die Aufnahme entsprechender Gespräche bereits informiert worden, erklärte die Airline. Iberia hat eigenen Angaben zufolge von 2008 bis 2012 Verluste von 850 Millionen Euro angehäuft. Grund dafür waren hohe Kerosinkosten, die Wirtschaftskrise in Spanien und hohe Betriebskosten. (AFP)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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