Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 01. Januar 2015
  • Konjunktur

    Ifo-Chef Sinn erwartet Kapital-Abwanderung

    Die anhaltenden Niedrigzinsen, die Einführung des Mindestlohns und Milliardenkredite für kriselnde Euro-Staaten könnten nach Einschätzung von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn zu einer Abwanderung von Kapital aus Deutschland führen. "Die Schuldenkrise ist noch nicht zu Ende, sie wurde nur künstlich übertüncht durch die Maßnahmen der EZB (Europäischen Zentralbank)", sagte der Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts. Wenn die Zinsen gegen Null gedrückt und die Laufzeiten der Kredite für südeuropäische Staaten immer weiter verlängert würden, mache es schon fast keinen Unterschied mehr, ob das vom deutschen Staat und den Banken verliehene Geld jemals zurückgezahlt werde oder nicht. "Unsere Renten werden so oder so angeknabbert", erklärte Sinn. (dpa)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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