Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 01. Januar 2015
  • Konjunktur

    Ifo-Chef Sinn erwartet Kapital-Abwanderung

    Die anhaltenden Niedrigzinsen, die Einführung des Mindestlohns und Milliardenkredite für kriselnde Euro-Staaten könnten nach Einschätzung von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn zu einer Abwanderung von Kapital aus Deutschland führen. "Die Schuldenkrise ist noch nicht zu Ende, sie wurde nur künstlich übertüncht durch die Maßnahmen der EZB (Europäischen Zentralbank)", sagte der Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts. Wenn die Zinsen gegen Null gedrückt und die Laufzeiten der Kredite für südeuropäische Staaten immer weiter verlängert würden, mache es schon fast keinen Unterschied mehr, ob das vom deutschen Staat und den Banken verliehene Geld jemals zurückgezahlt werde oder nicht. "Unsere Renten werden so oder so angeknabbert", erklärte Sinn. (dpa)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Unternehmen
    Linde winkt Großauftrag aus Russland

    Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde steht vor einem Großauftrag aus Russland. Die Order für die Anlagenbausparte komme von einem Unternehmen aus der russischen Teilrepublik Tatarstan und solle am Freitag beim Wirtschaftsforum St. Petersburg unterzeichnet werden, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, das Geschäft habe ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Der Name des russischen Partners wurde zunächst nicht bekannt. Ein Linde-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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