Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Konjunktur

    In China sinken die Preise

    Die Erzeugerpreise in China sind im Dezember weiter gesunken. Der entsprechende Index (PPI) lag zum Jahresende bei minus 5,9 Prozent, wie das Pekinger Statistikbüro am Wochenende mitteilte. Es ist der 46. Rückgang in Folge. China ist die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft nach den USA. Die Trends bei den Erzeugerpreisen liefern Analysten wertvolle Hinweise auf die konjunkturelle Entwicklung. Angesichts der nachlassenden Wirtschaftsdynamik sehen sich die Hersteller in der Masse offenbar zu Preissenkungen gezwungen. Die Verbraucherpreise (CPI) stiegen unterdessen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie von Experten erwartet um 1,6 Prozent. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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