Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 24. Januar 2016
  • Rüstung

    Indien will französische Kampfjets

    Frankreich will nach den Worten von Präsident Francois Hollande ein Regierungsabkommen mit Indien über den lange erwarteten Kauf französischer Kampfjets schließen. Dies solle es den beteiligten Firmen ermöglichen, das Vorhaben abzuschließen, sagte Hollande am ersten Tag seines Staatsbesuchs in Indien. Regierungsmitgliedern zufolge hatten Vertreter beider Länder über den Preis für die Bestellung im Umfang von 36 Flugzeugen des Typs "Rafale" diskutiert, mit denen Indien seine in die Jahre gekommene Luftwaffe auf Vordermann bringen will. Der Preis dürfte bei insgesamt rund neun Milliarden Dollar liegen. (rts)

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  • Dienstag, 17. Januar 2017
  • Autobranche
    Rolls-Royce zahlt Millionenstrafe

    Der britische Triebwerkehersteller Rolls-Royce zahlt 671 Millionen Pfund Sterling (umgerechnet gut 760 Millionen Euro), um den Vorwurf der Bestechung und Korruption aus der Welt zu räumen. Auf eine entsprechende Strafe einigte sich der Konzern mit Behörden in den USA, Großbritannien und Brasilien, wie Rolls-Royce mitteilte. Der Großteil des Geldes fließt an die britischen Behörden. Weitere Details nannten die Briten nicht. Dies soll bei Vorlage der Geschäftszahlen für das vergangene Jahr am 14. Februar nachgeholt werden. Mit Blick auf den Jahresabschluss teilte Rolls-Royce mit, das Geschäft zum Jahresende habe sich gut entwickelt, so dass sowohl der Gewinn als auch der Barmittelfluss besser als erwartet ausgefallen seien. (DJ)

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  • Unternehmen
    Lucky Strike kauft Camel

    Der Zigarettenhersteller BAT ("Lucky Strike") übernimmt den US-Rivalen Reynolds ("Camel") komplett. Die Kaufvereinbarung belaufe sich auf rund 49,4 Milliarden Dollar, erklärten beide Konzerne. BAT erhöhte sein Angebot, nachdem Reynolds zuletzteine Offerte über rund 47 Milliarden Dollar zurückgewiesen hatte. Damit übernimmt British American Tabacco (BAT) die restlichen 57,8 Prozent, die der Konzern bisher noch nicht an den Amerikanern hielt. Reynolds-Aktionäre erhalten für jeden Anteilschein 29,44 Dollar in bar und 0,53 BAT-Aktien. Dies entspricht den Angaben zufolge einem Aufschlag von 26 Prozent zum Börsenkurs vom 20. Oktober. BAT-Chef Nicandro Durante erklärte, beide Unternehmen ergänzten sich gut. Der Zusammenschluss sei sowohl strategisch als auch finanziell sinnvoll. (rts)

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  • Unternehmen
    Kreise: GM will mindestens 1 Mrd Dollar in den USA investieren

    Der amerikanische Autokonzern General Motors will mindestens 1 Milliarde US-Dollar in seinen Werken in den USA investieren. Die Investition werde im Lauf dieser Woche angekündigt, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Nach der Kritik des gewählten neuen Präsidenten Donald Trump an den Importen des Konzerns aus Mexiko wolle GM damit sein Bekenntnis zu Arbeitsplätzen im amerikanischen Produktionssektor herausstellen. Laut den Informanten könnten die Pläne bereits am Dienstag angekündigt werden. GM werde ankündigen, dass durch die Investition mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, aber noch nicht bekannt geben, welche Werke sich auf mehr Arbeit einrichten können, sagte eine der Personen. Ein GM-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Das Übergangsteam von Trump war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar. Trump hatte vor wenigen Tagen öffentlich den Druck auf den größten Autokonzern des Landes erhöht. Bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche dankte der gewählte Präsident den Konkurrenten Ford und Fiat Chrysler für ihre vor kurzem angekündigten Investitionspläne in den USA, die zusammengenommen etwa 2.700 Jobs schaffen dürften. Dann wandte er sich an GM: "Ich hoffe, dass General Motors nachzieht. Und ich denke, sie werden das tun", sagte Trump.

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  • Jahreszahlen
    Lindt & Sprüngli erfüllt Erwartungen

    Der Schweizer Edelschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli hat den Umsatz im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken (3,6 Milliarden Euro) gesteigert. Die Verkaufserlöse wuchsen um sechs Prozent, wie der Hersteller von Lindor-Kugeln und Goldhasen mitteilte. Das liegt am unteren Ende der selbst gesteckten Zielspanne von sechs bis acht Prozent. Lindt verkaufte 2016 in etwa so viel wie Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Schnitt 3,89 Milliarden Franken Umsatz prognostiziert. Das Unternehmen stellte für 2016 eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge in Aussicht. Aufgrund einer niedrigeren Steuerrate werde sich der Reingewinn überproportional erhöhen, hieß es weiter. (rts)

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