Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 07. März 2016
  • Konjunktur

    Industrie zählt weniger Order

    Die deutsche Industrie hat zu Jahresbeginn etwas weniger Aufträge erhalten. Die Bestellungen schrumpften im Januar um 0,1 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium erklärte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Im Dezember gab es einen revidierten Rückgang um 0,2 Prozent, der damit geringer ausfiel als zunächst gemeldet. Aktuell lässt insbesondere die Nachfrage aus dem Inland nach: Die Aufträge aus Deutschland fielen um 1,6 Prozent. Die Auslandsnachfrage zog dagegen um 1,0 Prozent an, wofür allein die Eurozone sorgte. Aus diesen Ländern stiegen die Bestellungen sogar um 7,5 Prozent, während sie aus dem Rest der Welt um 2,7 Prozent sanken. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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