Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 04. November 2014
  • Unternehmen

    Insider: Siemens will Medizintechnik ausgliedern

    Der Münchener Technologieriese Siemens bereitet Insidern zufolge eine Ausgliederung der milliardenschweren Medizintechnik vor. Auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch sollen die rechtlichen Rahmen für eine Verselbstständigung des ertragreichen Geschäftsfelds abgesteckt werden, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen. Dabei gehe es um die Gründung von einzelnen Landesgesellschaften um regulatorische Startvoraussetzungen für einen eigenständigeren Unternehmensbereich Medizintechnik zu schaffen. Auch in Deutschland soll eine Landesgesellschaft für die rund 13.000 Med-Mitarbeiter entstehend, die bisher direkt bei der Siemens AG beschäftigt sind. Das traditionsreiche Segment beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von knapp 14 Milliarden Euro. Abgesehen von der Kraftwerkswartung erzielt Siemens dort die höchsten Renditen. (rts)

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  • Montag, 25. September 2017
  • Unternehmen
    Stahlgruber ist heiß begehrt

    Der zum Verkauf stehende deutsche Autoteile-Händler Stahlgruber zieht das Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren auf sich. Die Gebote könnten bei mehr als 1,2 Milliarden Euro liegen, sagten mehrere Insider. Der US-Wettbewerber LKQ sowie die Finanzinvestoren Bain, Apax, EQT und Advent hätten es in die zweite Runde geschafft. Endgültige Offerten seien Anfang November fällig. Stahlgruber hatte Ende August erklärt, verschiedene Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen. Das 1923 gegründete Familienunternehmen liefert neben Ersatz- und Zubehörteile auch Werkstattausrüstung an Auto-Reparaturbetriebe. Stahlgruber beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon gut 5000 in Deutschland und kam zuletzt auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. (rts)

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  • Personalie
    Kley führt Lufthansa-Aufsichtsrat

    Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsratschef gewechselt. Der frühere Lufthansa-Finanzvorstand und Ex-Merck-Chef Karl-Ludwig Kley folgt auf Wolfgang Mayrhuber, der sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Mit dem Wechsel ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit wolle er eine kontinuierliche Entwicklung stützen, sagte Mayrhuber einer Mitteilung zufolge. "Ich habe meine Aufgaben zudem mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt." (dpa)

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