Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 04. November 2014
  • Unternehmen

    Insider: Siemens will Medizintechnik ausgliedern

    Der Münchener Technologieriese Siemens bereitet Insidern zufolge eine Ausgliederung der milliardenschweren Medizintechnik vor. Auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch sollen die rechtlichen Rahmen für eine Verselbstständigung des ertragreichen Geschäftsfelds abgesteckt werden, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen. Dabei gehe es um die Gründung von einzelnen Landesgesellschaften um regulatorische Startvoraussetzungen für einen eigenständigeren Unternehmensbereich Medizintechnik zu schaffen. Auch in Deutschland soll eine Landesgesellschaft für die rund 13.000 Med-Mitarbeiter entstehend, die bisher direkt bei der Siemens AG beschäftigt sind. Das traditionsreiche Segment beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von knapp 14 Milliarden Euro. Abgesehen von der Kraftwerkswartung erzielt Siemens dort die höchsten Renditen. (rts)

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  • Montag, 05. Dezember 2016
  • Tarifverhandlungen
    Textilarbeiter wollen 4,5 Prozent mehr

    Vor Beginn der neuen Tarifrunde in der westdeutschen Textilindustrie fordert die IG Metall 4,5 Prozent mehr Lohn. Außerdem sollen die Arbeitgeber besseren Konditionen für die Altersteilzeit zustimmen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die erste Verhandlungsrunde ist für diesen Dienstag in Ingolstadt angesetzt. Dabei geht es um die Gehälter von rund 50.000 Arbeitnehmern in den tarifgebundenen Betrieben der Textilindustrie. Insgesamt sind in der Branche laut Gewerkschaft doppelt so viele Menschen beschäftigt - die IG Metall hofft, den Anteil der Tarifbetriebe wieder zu erhöhen. Der jetzige Vertrag läuft noch bis Ende Januar 2017. (dpa)

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  • Konjunktur
    Euro-Einkaufsmanager melden bessere Geschäfte

    Die Geschäfte der Privatwirtschaft im Euro-Raum laufen derzeit spürbar besser als zuletzt. "Die Euro-Zone ist im November mit der höchsten Rate seit Jahresbeginn gewachsen", teilte das IHS-Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 5000 Firmen mit. Die Neubestellungen legten verstärkt zu, die Auftragsbestände stapelten sich so zügig wie zuletzt im Mai 2011. "Ohne sich großartig um politische Risiken zu kümmern, haben die Unternehmen wohl einfach einen Gang hochgeschaltet", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Beschäftigung ist mit einer der höchsten Raten seit fünf Jahren gestiegen." Der Markit-Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, stieg um 0,6 auf 53,9 Punkte. Das Barometer signalisiert mit mehr als 50 Zählern weiter Wachstum. Die Daten deuten Williamson zufolge darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im laufenden vierten Quartal um bis zu 0,4 Prozent zulegt. (rts)

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