Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 04. November 2014
  • Unternehmen

    Insider: Siemens will Medizintechnik ausgliedern

    Der Münchener Technologieriese Siemens bereitet Insidern zufolge eine Ausgliederung der milliardenschweren Medizintechnik vor. Auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch sollen die rechtlichen Rahmen für eine Verselbstständigung des ertragreichen Geschäftsfelds abgesteckt werden, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen. Dabei gehe es um die Gründung von einzelnen Landesgesellschaften um regulatorische Startvoraussetzungen für einen eigenständigeren Unternehmensbereich Medizintechnik zu schaffen. Auch in Deutschland soll eine Landesgesellschaft für die rund 13.000 Med-Mitarbeiter entstehend, die bisher direkt bei der Siemens AG beschäftigt sind. Das traditionsreiche Segment beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von knapp 14 Milliarden Euro. Abgesehen von der Kraftwerkswartung erzielt Siemens dort die höchsten Renditen. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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