Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 25. Juni 2014
  • Unternehmen

    Investmentfonds reicht Wonderbra weiter

    Der US-Investmentfonds Sun European Partners trennt sich vom Wonderbra: Er verkauft die Unterwäsche-Firma DBApparel mit Marken wie Nur Die, Elbeo, Fils, Dim, Playtex und Wonderbra an HanesBrands, ebenfalls ein Investor aus den Vereinigten Staaten, wie die Unternehmen mitteilten. HanesBrands zahlt demnach 400 Millionen Euro für DBA. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 7500 Menschen in sieben Werken - eines davon steht im französischen Autun, wo die Marke Dim (ehemals Dimanche) im Jahr 1956 gegründet worden war.

    DBA ist in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und Nordirland sowie in Südafrika, Belgien und verschiedenen Schwellenländern vertreten. Sun European Partners hatte die Firma 2006 vom US-Konsumgüterhersteller Sara Lee gekauft. Schon im Sommer 2012 hatte der Investmentfonds versucht, die Firma weiterzuverkaufen - gab im Mai 2013 aber zunächst auf. Nun gelang der Verkauf; DBA sei "ein robustes, finanziell gesundes Unternehmen", betonte Sun European Partners.  (AFP)

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  • Donnerstag, 27. April 2017
  • Quartalszahlen
    Airbus sieht sich auf Kurs

    Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat nach dem ersten Quartal seine Jahresprognose bestätigt. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 13 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 52 Prozent auf 608 Millionen Euro. Der Gewinnsprung geht vor allem auf den Sondereffekt aus dem Verkauf der Rüstungselektroniksparte zurück. "Wie erwartet fiel der Auftragseingang im ersten Quartal gering aus. Doch unser gut gefülltes Auftragsbuch mit mehr als 6700 Bestellungen für Zivilflugzeuge unterstützt den weiteren Produktionshochlauf", sagte Unternehmenschef Tom Enders. Beim bereinigten Ebit, der von Analysten beobachteten operativen Gewinnzahl, verbuchte Airbus allerdings einen Rückgang um gut die Hälfte. Vor möglichen weiteren Problemen wegen des Militärtransporters A400M warnte Airbus bereits am Mittwoch. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    BASF geht mit Schwung ins Jahr

    Die anhaltende Erholung im Öl- und Gasgeschäft sowie ein starkes Basischemiegeschäft haben BASF zum Jahresstart Schwung gegeben. Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen kletterte im ersten Quartal um 29 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, wie der Ludwigshafener Chemiekonzern mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 2,31 Milliarden etwas weniger erwartet. Der Umsatz stieg von Januar bis März um 19 Prozent auf 16,9 Milliarden. Vorstandschef Kurt Bock bekräftigte die Jahresziele: BASF erwartet ein deutliches Umsatzplus. Der bereinigte Betriebsgewinn soll leicht zulegen, worunter der Vorstand einen Anstieg um bis zu zehn Prozent versteht. Bock konkretisierte nun, dass der Zuwachs im oberen Rahmen von bis zu zehn Prozent liegen wird. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Beiersdorf legt kräftig zu

    Der Kosmetikhersteller Beiersdorf ist mit einem kräftigen Umsatzplus ins Jahr gestartet. Die Erlöse legten im ersten Quartal organisch um 4,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Dax-Konzern die Erwartungen von Analysten. Die Prognose für das Kosmetikgeschäft bestätigte der Konzern mit Marken wie Nivea, Eucerin und La Prairie. Demnach soll der Umsatz der Sparte Consumer im laufenden Jahr um drei bis vier Prozent steigen. Für die Tochter Tesa erhöhte das Management die Erwartungen: Sie soll den Umsatz nun um vier bis fünf Prozent steigern und plant nun eine Rendite auf Vorjahreshöhe. Der Konzern peilt unverändert ein Umsatzplus zwischen drei und vier Prozent sowie eine etwas höhere operative Rendite an (Vorjahr 15,0 Prozent). (rts)

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