Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. August 2014
  • Unternehmen

    Investor für weltgrößtes Tankstellennetz gesucht

    Der staatseigene chinesische Energieriese Sinopec will Insidern zufolge noch in diesem Jahr einen 16 Milliarden Dollar schweren Anteil an seiner Vertriebstochter verkaufen. Für das 30-Prozent-Paket an Sinopec Sales haben sich bereits mehrere potenzielle Bieter in Stellung gebracht.

    Interesse an einem Einstieg beim weltweit größten Tankstellennetz haben demnach unter anderem die kanadische Firma Alimentation Couche-Tard sowie der chinesische Konzern Tencent bekundet.

    Hintergrund der Investorensuche ist eine Neuordnung des chinesischen Staatsbesitzes. Sinopec Sales fuhr mit mehr als 30.000 Tankstellen und rund 23.000 Klein-Läden vergangenes Jahr umgerechnet mehr als drei Milliarden Euro Umsatz ein. (rts)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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