Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. März 2016
  • Exporte

    Iran: DIHK hofft auf 80.000 Arbeitsplätze

    Nach dem Ende der Sanktionen gegen den Iran rechnet die deutsche Wirtschaft dank eines Exportbooms mit Zehntausenden neuen Arbeitsplätzen. Mit den gewaltigen iranischen Rohstoffvorkommen als Trumpf könnten sich die deutschen Ausfuhren in das Land innerhalb weniger Jahre auf rund 10 Milliarden Euro verfünffachen: "In Deutschland können dadurch rund 80.000 neue Arbeitsplätze entstehen", sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. Der DIHK veranstaltet an diesem Donnerstag in Berlin ein großes deutsch-iranisches Wirtschaftsforum. Dazu wird auch der iranische Energieminister Hamid Chitchian erwartet. Der Iran besitzt die viertgrößten Erdölreserven und die zweitgrößten Gasressourcen weltweit. Allein im Ölgeschäft will das Land Projekte mit einem Auftragsvolumen von rund 170 Milliarden Euro anschieben. (dpa)

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  • Samstag, 27. August 2016
  • Konjunktur
    Kräftiges Gewinnplus in Chinas Industrie

    Chinas Industriefirmen haben ihre Gewinne im Juli deutlich gesteigert. Das Plus von elf Prozent auf umgerechnet insgesamt 70 Milliarden Euro war das stärkste seit März, wie die nationale Statistikbehörde mitteilte. Ihren Angaben zufolge profitierten die Firmen zwar von anziehenden Umsätzen und sinkenden Kosten. Eine deutliche Erholung der Nachfrage sei bislang aber nicht zu erkennen. Im Zeitraum von Januar bis Juli lagen die Gewinne 6,9 Prozent über dem Wert vor Jahresfrist. Besonders stark war der Anstieg im verarbeitenden Gewerbe, während es bei Bergbaufirmen einen Einbruch gab. (rts)

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