Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 05. März 2016
  • Handel

    Iran und Türkei rücken zusammen

    Teheran und Ankara wollen nach der Aufhebung der Handelssanktionen gegen den Iran den bilateralen Handel deutlich ausweiten. Der iranische Vize-Präsident Eshagh Dschahangiri sagte am Samstag nach einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu in Teheran, sie hätten sich als Ziel gesetzt, das Handelsvolumen binnen zwei Jahren von derzeit 10 auf 30 Milliarden Dollar zu erhöhen. Davutoglu sagte, die Türkei freue sich "mehr als jedes andere Land" über die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran. Die meisten der von UNO, USA und EU im Atomstreit verhängten Handels- und Finanzsanktionen waren Mitte Januar nach Inkrafttreten des im Juli geschlossenen Atomabkommens aufgehoben worden. Die Strafmaßnahmen hatten auch den bilateralen Handel mit der Türkei schwer getroffen. Bereits im Januar 2014 hatten die beiden Länder beim Besuch des damaligen türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Teheran vereinbart, den Handel im Jahr 2015 auf 30 Milliarden Dollar zu erhöhen. Doch ging der Handel im zu Ende gehenden iranischen Kalenderjahr, das vom 21. März 2015 bis zum 20. März 2016 läuft, nach iranischen Angaben um ein Drittel auf zehn Milliarden Dollar zurück. (AFP)

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  • Montag, 25. September 2017
  • Unternehmen
    Stahlgruber ist heiß begehrt

    Der zum Verkauf stehende deutsche Autoteile-Händler Stahlgruber zieht das Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren auf sich. Die Gebote könnten bei mehr als 1,2 Milliarden Euro liegen, sagten mehrere Insider. Der US-Wettbewerber LKQ sowie die Finanzinvestoren Bain, Apax, EQT und Advent hätten es in die zweite Runde geschafft. Endgültige Offerten seien Anfang November fällig. Stahlgruber hatte Ende August erklärt, verschiedene Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen. Das 1923 gegründete Familienunternehmen liefert neben Ersatz- und Zubehörteile auch Werkstattausrüstung an Auto-Reparaturbetriebe. Stahlgruber beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon gut 5000 in Deutschland und kam zuletzt auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. (rts)

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  • Personalie
    Kley führt Lufthansa-Aufsichtsrat

    Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsratschef gewechselt. Der frühere Lufthansa-Finanzvorstand und Ex-Merck-Chef Karl-Ludwig Kley folgt auf Wolfgang Mayrhuber, der sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Mit dem Wechsel ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit wolle er eine kontinuierliche Entwicklung stützen, sagte Mayrhuber einer Mitteilung zufolge. "Ich habe meine Aufgaben zudem mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt." (dpa)

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