Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Unternehmen

    Iran will in spanische Raffinerie investieren

    Iran will sich am Bau einer Raffinerie in Spanien beteiligen, um sich nach dem Ende des Wirtschaftsembargos verlässliche Abnehmer für das eigene Öl zu sichern. Die beste Sicherung von Absatzwegen sei, in ausländische Raffinerien zu investieren, sagte der Chef des staatlichen iranischen Raffineriekonzerns, Abbas Kazemi, laut der staatlichen Nachrichtenagentur des Landes. In Spanien werde über die Investition in eine Raffinerie verhandelt, die täglich 200.000 Barrel Rohöl verarbeiten kann. Um welchen Standort es geht, sagte Kazemi nicht. Der größte spanische Ölkonzern Repsol und das spanische Außenministerium wissen noch nichts über die Kontakte. Sprecher sagten, sie hätten keine Informationen über die mögliche iranische Investition.  (DJ)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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