Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Unternehmen

    Iran will in spanische Raffinerie investieren

    Iran will sich am Bau einer Raffinerie in Spanien beteiligen, um sich nach dem Ende des Wirtschaftsembargos verlässliche Abnehmer für das eigene Öl zu sichern. Die beste Sicherung von Absatzwegen sei, in ausländische Raffinerien zu investieren, sagte der Chef des staatlichen iranischen Raffineriekonzerns, Abbas Kazemi, laut der staatlichen Nachrichtenagentur des Landes. In Spanien werde über die Investition in eine Raffinerie verhandelt, die täglich 200.000 Barrel Rohöl verarbeiten kann. Um welchen Standort es geht, sagte Kazemi nicht. Der größte spanische Ölkonzern Repsol und das spanische Außenministerium wissen noch nichts über die Kontakte. Sprecher sagten, sie hätten keine Informationen über die mögliche iranische Investition.  (DJ)

    +
  • Dienstag, 24. Mai 2016
  • Wettbewerb
    Peking: Wollen Stahlexporte bremsen

    Der chinesische Stahlverband wehrt sich gegen Vorwürfe, die Regierung in Peking kurbele den Stahlexport an. Die chinesischen Stahlausfuhren seien wegen der höheren internationalen Nachfrage, der Erholung der Weltwirtschaft und der besseren Wettbewerbsfähigkeit gestiegen, erklärte der Branchenverband. Die Regierung halte die Unternehmen nicht an, einen Großteil ihrer Produktion im Ausland zu verkaufen. Vielmehr wolle sie sogar die Exporte bremsen und habe dazu etwa Ausfuhrzölle für einige Produkte erhöht oder Vergünstigungen gekürzt. China ist der weltweit größte Stahlhersteller. Die Branche ist von Überkapazitäten geprägt, zumal die Binnennachfrage wegen des schwachen Wirtschaftswachstums eingebrochen ist. Die Europäische Union und die USA werfen China vor, Stahl zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu werfen. (rts)

    +
  • Bieterkampf
    Henkel buhlt um Shampoo-Marke

    Der Konsumgüterkonzern Henkel mischt Insidern zufolge im Bieterwettstreit um den Shampoo-Hersteller Vogue International mit. Die Düsseldorfer hätten in einer ersten Runde ein Gebot für die Firma mit Sitz in Florida abgegeben, ebenso wie Unilever, L'Oreal und weitere Unternehmen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Vogue könnte demnach mit 2,5 bis drei Milliarden Dollar bewertet werden. Vergangenes Jahr zog Henkel im Rennen um den Shampoo-Hersteller Wella den Kürzeren. Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble gab dem Parfümhersteller Coty den Vorzug. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen