Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Lebensmittel

    Irland darf wieder Rindfleisch in USA exportieren

    Als erstes EU-Land darf Irland nach der BSE-Krise wieder Rindfleisch in die USA exportieren. Die große irisch-amerikanische Community sei nun die wichtigste Zielgruppe für das Fleisch, sagte Irland Agrarminister Simon Coveney. Der lukrative US-Markt war den EU-Ländern seit 1998 verschlossen. Die US-Behörden hatten im vergangenen Sommer die irische Rindfleischproduktion inspiziert. Die Brüsseler EU-Kommission reagierte erfreut auf die Ankündigung. Die Öffnung sei ein "willkommener erster Schritt, um das unangemessene und ungerechtfertigte US-Verbot abzuschaffen, das der BSE-Krise der 1990er folgte", teilte die Behörde mit. Die USA werde hoffentlich bald auch Rindfleisch-Einfuhren aus den übrigen EU-Staaten wieder zulassen. (dpa)

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  • Donnerstag, 25. Mai 2017
  • Handel
    US-Wirtschaftsminister besucht Deutschland

    US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross kommt am 27. Juni zu Handelsgesprächen nach Berlin. Das teilte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nach einem gemeinsamen Treffen am Mittwochnachmittag in Washington mit. Bei dem Termin im Juni stehen möglicherweise die drohenden Strafen gegen deutsche Stahlproduzenten wegen angeblicher Dumpingpreise auf der Agenda.  Ross kündigte an, dass sein Ministerium Präsident Donald Trump im Laufe des Juni mit den erforderlichen Unterlagen versorgen werde, so dass das Weiße Haus eine Entscheidung treffen könne. Zypries möchte zuvor auch die Sicht der deutschen Stahlproduzenten hören.  Die USA erheben Dumping-Vorwürfe gegen die beiden deutschen Stahlhersteller Salzgitter AG und Dillinger Hütte. Deutschland geht davon aus, dass eine falsche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wurde. (dpa)

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