Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Lebensmittel

    Irland darf wieder Rindfleisch in USA exportieren

    Als erstes EU-Land darf Irland nach der BSE-Krise wieder Rindfleisch in die USA exportieren. Die große irisch-amerikanische Community sei nun die wichtigste Zielgruppe für das Fleisch, sagte Irland Agrarminister Simon Coveney. Der lukrative US-Markt war den EU-Ländern seit 1998 verschlossen. Die US-Behörden hatten im vergangenen Sommer die irische Rindfleischproduktion inspiziert. Die Brüsseler EU-Kommission reagierte erfreut auf die Ankündigung. Die Öffnung sei ein "willkommener erster Schritt, um das unangemessene und ungerechtfertigte US-Verbot abzuschaffen, das der BSE-Krise der 1990er folgte", teilte die Behörde mit. Die USA werde hoffentlich bald auch Rindfleisch-Einfuhren aus den übrigen EU-Staaten wieder zulassen. (dpa)

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  • Dienstag, 19. September 2017
  • Versicherungen
    Fitch beziffert die "Irma"-Schäden

    Der Hurrikan "Irma" hat nach Schätzungen der Ratingagentur Fitch Anfang September versicherte Schäden von 25 bis 50 Milliarden Dollar hinterlassen. Erst- und Rückversicherer, die in Florida tätig sind, hätten demnach mit hohen Belastungen ihrer Gewinne zu rechnen. Allerdings seien die Schäden nicht so hoch, dass bei den beobachteten Versicherungsunternehmen Ratingabstufungen notwendig würden, erklärten die Bonitätswächter. Risiken für die Ratings gebe es allerdings, wenn weitere Katastrophen zusätzlichen Kapitalbedarf zur Deckung zusätzlicher Schäden erforderlich machen würden. Derzeit zieht mit Wirbelsturm "Maria" ein weiterer Hurrikan der Kategorie 5 durch die Karibik. Ein Großteil der durch "Irma" verursachten Kosten seien von Rückversicherern zu tragen, heißt es bei Fitch weiter. Diese seien jedoch gut dafür gerüstet, auch weil die vergangenen elf Jahre keinen vergleichsweise teuren Hurrikan hervorgebracht haben. (DJ)

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  • Übernahmen
    Knorr-Bremse gibt Haldex auf

    Der Autozulieferer Knorr-Bremse gibt seine Übernahmepläne für den schwedischen Wettbewerber Haldex auf. Nachdem Knorr-Bremse Anfang September damit gescheitert waren, bei der schwedischen Börsenaufsicht die Andienungsfrist für das Übernahmeangebot zu verlängern, ziehe sich das Unternehmen nun endgültig zurück, hieß es in einer Mitteilung. Auch die Bemühungen um eine Kartellfreigabe der Transaktion würden eingestellt. (DJ)

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  • Chemieindustrie
    BASF kauft groß in Belgien ein

    Der Chemiekonzern BASF will sein Geschäft mit technischen Kunststoffen mit einer Milliardenübernahme stärken. Dazu vereinbarte BASF den Kauf des globalen Polyamid-Geschäfts des belgischen Konkurrenten Solvay, wie das Unternehmen mitteilte. Ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Fremdkapital liegt der Kaufpreis bei 1,6 Milliarden Euro. Für die Übernahme sind noch Genehmigungen von verschiedenen Seiten notwendig. Neben den zuständigen Wettbewerbsbehörden müsse auch ein Joint-Venture-Partner formell zustimmen, erklärte BASF. Dieser habe seine Unterstützung jedoch bereits zugesichert. Zudem müssen die relevanten Sozialpartner konsultiert werden. BASF und Solvay streben einen Abschluss der Transaktion für das dritte Quartal 2018 an. (dpa)

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  • Frachtverkehr
    Kühne hat "Ideen" für VTG und Hapag-Lloyd

    Der Speditionsunternehmer Klaus-Michael Kühne will seinen Einfluss bei dem Güterwaggon-Vermieter VTG und der Reederei Hapag-Lloyd ausbauen. "Denn für beide Beteiligungen haben wir allerhand Ideen, die wir gerne umsetzen würden", sagte Kühne im Gespräch mit dem "Handelsblatt". An der VTG AG hält die Kühne Holding AG eigenen Angaben zufolge 20 Prozent, an Hapag-Lloyd ist Kühne mit 17,8 Prozent beteiligt. (DJ)

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