Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. Juli 2014
  • Prognose

    Italien steht vor der Stagnation

    Die italienische Notenbank hat ihre Wachstumsprognose für die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt werde 2014 statt der bisher erhofften 0,7 Prozent nur um 0,2 Prozent zulegen, heißt es in dem Quartalsbericht. Grund sei der schlechte Jahresauftakt. Von Januar bis März war die Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent geschrumpft. Der Konjunkturausblick sei zudem sehr unsicher, da geopolitische Spannungen auf den Welthandel durchschlagen könnten. 2015 hält die Notenbank ein Wachstum von 1,3 Prozent für möglich. Seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise 2007 ist die italienische Volkswirtschaft um neun Prozent geschrumpft. Ministerpräsident Matteo Renzi will mit Steuersenkungen und Strukturreformen die Grundlage für einen Aufschwung legen. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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