Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. Juli 2014
  • Prognose

    Italien steht vor der Stagnation

    Die italienische Notenbank hat ihre Wachstumsprognose für die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt werde 2014 statt der bisher erhofften 0,7 Prozent nur um 0,2 Prozent zulegen, heißt es in dem Quartalsbericht. Grund sei der schlechte Jahresauftakt. Von Januar bis März war die Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent geschrumpft. Der Konjunkturausblick sei zudem sehr unsicher, da geopolitische Spannungen auf den Welthandel durchschlagen könnten. 2015 hält die Notenbank ein Wachstum von 1,3 Prozent für möglich. Seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise 2007 ist die italienische Volkswirtschaft um neun Prozent geschrumpft. Ministerpräsident Matteo Renzi will mit Steuersenkungen und Strukturreformen die Grundlage für einen Aufschwung legen. (rts)

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  • Donnerstag, 25. Mai 2017
  • Handel
    US-Wirtschaftsminister besucht Deutschland

    US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross kommt am 27. Juni zu Handelsgesprächen nach Berlin. Das teilte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nach einem gemeinsamen Treffen am Mittwochnachmittag in Washington mit. Bei dem Termin im Juni stehen möglicherweise die drohenden Strafen gegen deutsche Stahlproduzenten wegen angeblicher Dumpingpreise auf der Agenda.  Ross kündigte an, dass sein Ministerium Präsident Donald Trump im Laufe des Juni mit den erforderlichen Unterlagen versorgen werde, so dass das Weiße Haus eine Entscheidung treffen könne. Zypries möchte zuvor auch die Sicht der deutschen Stahlproduzenten hören.  Die USA erheben Dumping-Vorwürfe gegen die beiden deutschen Stahlhersteller Salzgitter AG und Dillinger Hütte. Deutschland geht davon aus, dass eine falsche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wurde. (dpa)

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