Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 26. Februar 2015
  • Finanzen

    Italien versilbert einige Enel-Anteile

    Italien hat sich von einem Aktienpaket am Stromversorger Enel getrennt. Für den Anteil von knapp sechs Prozent am größten staatlichen Versorger nahm die Regierung 2,2 Milliarden Euro ein, wie das Finanzministerium am mitteilte. Der Anteil an Enel sinkt dadurch von 31,2 auf 25,5 Prozent.

    Der italienische Regierungschef Matteo Renzi will mit dem Verkauf von Anteilen an Unternehmen einen Teil des gigantischen Schuldenbergs von mehr als zwei Billionen Euro abtragen. So sollen 40 Prozent der Post sowie knapp die Hälfte des Flugsicherungskonzerns Enav verkauft werden. Ebenso zur Disposition stehen Anteile am Eisenbahnbetreiber sowie am Ölkonzern Eni, an dem die Regierung rund 30 Prozent hält. (dpa)

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  • Dienstag, 17. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Alternde Kundschaft bremst Harley Davidson

    US-Motorradhersteller Harley-Davidson leidet unter der Alterung seiner Kunden. Die Nachfrage nach den schweren Maschinen sei erneut gesunken, teilte das Traditionsunternehmen mit Sitz in Milwaukee mit. Trotz der anhaltenden Schwäche auf dem Heimatmarkt hielt es an seiner Absatzprognose fest. Geplant sei, mit neuen Motorrädern in den kommenden Jahren jüngere Kunden zu gewinnen. Im laufenden Geschäftsjahr will Harley-Davidson den Absatzrückgang auf sechs bis acht Prozent begrenzen.

    Im dritten Quartal fiel der Nettogewinn um rund 40 Prozent auf 68 Millionen Dollar. Der Umsatz gab rund zwölf Prozent auf 962 Millionen Dollar nach, lag damit aber höher als von Analysten im Vorfeld erwartet. (Reuters)

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  • Quartalszahlen
    Johnson & Johnson geht mit Prognose hoch

    Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat im dritten Quartal den Umsatz und den bereinigten Gewinn gesteigert und die Prognose angehoben. Das Wachstum habe sich beschleunigt, sagte Konzernchef Alex Gorsky. Dies werde von der starken Entwicklung im Pharmageschäft getrieben und durch Akquisitionen, wie die des schweizerischen Biopharmaunternehmens Actelion, unterstützt. Der Umsatz stieg um 10,3 Prozent auf 19,7 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern mitteilte. Der Nettogewinn sank um fast 12 Prozent auf 3,76 Milliarden US-Dollar oder 1,37 Dollar je Aktie. Bereinigt um Sonderposten verdiente Johnson & Johnson aber mit 1,90 Dollar je Anteil gut 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und übertraf die Konsensschätzung der Analysten von 1,80 Dollar. Im laufenden Jahr erwartet Johnson & Johnson jetzt einen Umsatz in der Spanne von 76,1 bis 76,5 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 7,25 bis 7,30 Dollar. Zuvor hatte der Konzern Einnahmen zwischen 75,8 und 76,1 Milliarden Dollar und ein bereinigtes Ergebnis in der Spanne von 7,12 bis 7,22 Dollar in Aussicht gestellt. (DJ)

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  • Unternehmen
    Kapitalerhöhung lässt Hapag-Lloyd-Kasse klingeln

    Die Hamburger Linienreederei Hapag-Lloyd hat über eine Kapitalerhöhung 352 Millionen Euro in die Kassen bekommen. Das teilte das im SDax notierte Unternehmen in Hamburg mit. Bei der Fusion mit der United Arab Shipping Company (UASC) Ende Mai war diese Kapitalerhöhung vereinbart worden. Sie brachte den erwarteten Bruttoerlös, dessen Löwenanteil in den Schuldenabbau fließen soll. Es wurden rund 11,7 Millionen Stückaktien zum Preis von 30,00 Euro platziert. Das Grundkapital werde sich auf knapp 176 Millionen Euro erhöhen. Die neuen Aktien sollen in die Hapag-Notierung an den Wertpapierbörsen in Frankfurt und Hamburg am 20. Oktober 2017 einbezogen werden. Sie sind von Januar 2017 an gewinnberechtigt. (dpa)

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  • Einzelhandel
    Aldi und Lidl vergrößern Marktanteile in UK

    Die deutschen Discounter Aldi und Lidl sind in Großbritannien weiter auf dem Vormarsch. Mit einem Umsatzplus von 13,4 und 16 Prozent in den vergangenen drei Monaten luchsten die Billiganbieter den traditionellen Supermarktketten im Vereinigten Königreich weitere Marktanteile ab, wie aus Zahlen der Marktforscher von Kantar Worldpanel hervorgeht. Marktführer Tesco legte um 2,1 Prozent zu. Das Plus bei den Rivalen Sainsbury's und Asda blieb bei unter 2 Prozent. Die Briten gehen auch wegen der steigenden Inflation, die an der Kaufkraft nagt, häufiger zum Discounter. Die Teuerungsrate lag in dem untersuchten Zeitraum den Angaben zufolge bei 3,2 Prozent. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Danone profitiert von Whitewave-Zukauf

    Der Nahrungsmittelkonzern Danone hat dank des in diesem Jahr übernommenen US-Bionahrungsmittelherstellers Whitewave im dritten Quartal mehr umgesetzt als vor einem Jahr. Wie die Franzosen mitteilten, legten die Erlöse von Juli bis September um 17 Prozent auf 6,45 Milliarden Euro zu. Auf vergleichbarer Basis betrug das Plus 4,7 Prozent. Laut Danone-Chef Emmanuel Faber verläuft die Integration des rund 8,8 Milliarden Euro teuren Zukaufs plangemäß. Am Ausblick 2017 hält Danone unverändert fest. Demnach soll das bereinigte Ergebnis je Aktie bei konstanten Wechselkursen mit einer zweistelligen Rate von mehr als 12 Prozent wachsen. (DJ)

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