Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 26. Februar 2015
  • Finanzen

    Italien versilbert einige Enel-Anteile

    Italien hat sich von einem Aktienpaket am Stromversorger Enel getrennt. Für den Anteil von knapp sechs Prozent am größten staatlichen Versorger nahm die Regierung 2,2 Milliarden Euro ein, wie das Finanzministerium am mitteilte. Der Anteil an Enel sinkt dadurch von 31,2 auf 25,5 Prozent.

    Der italienische Regierungschef Matteo Renzi will mit dem Verkauf von Anteilen an Unternehmen einen Teil des gigantischen Schuldenbergs von mehr als zwei Billionen Euro abtragen. So sollen 40 Prozent der Post sowie knapp die Hälfte des Flugsicherungskonzerns Enav verkauft werden. Ebenso zur Disposition stehen Anteile am Eisenbahnbetreiber sowie am Ölkonzern Eni, an dem die Regierung rund 30 Prozent hält. (dpa)

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  • Donnerstag, 25. Mai 2017
  • Konjunktur
    Spaniens Wirtschaft wächst

    Die spanische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurzone stieg von Januar bis März um 0,8 Prozent zum Vorquartal, wie aus den endgültigen Daten des Nationalen Statistikamtes in Madrid hervorgeht. Damit legt Spanien beim BIP stärker zu als der Durchschnitt der Eurozone, deren Wirtschaftskraft zu Jahresbeginn nur um 0,5 Prozent wuchs. In Spanien läuft der Konjunkturmotor nach einer Rezession mittlerweile wieder rund: Ein Schwachpunkt ist jedoch die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit im Land. (rts)

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  • Handel
    US-Wirtschaftsminister besucht Deutschland

    US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross kommt am 27. Juni zu Handelsgesprächen nach Berlin. Das teilte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nach einem gemeinsamen Treffen am Mittwochnachmittag in Washington mit. Bei dem Termin im Juni stehen möglicherweise die drohenden Strafen gegen deutsche Stahlproduzenten wegen angeblicher Dumpingpreise auf der Agenda.  Ross kündigte an, dass sein Ministerium Präsident Donald Trump im Laufe des Juni mit den erforderlichen Unterlagen versorgen werde, so dass das Weiße Haus eine Entscheidung treffen könne. Zypries möchte zuvor auch die Sicht der deutschen Stahlproduzenten hören.  Die USA erheben Dumping-Vorwürfe gegen die beiden deutschen Stahlhersteller Salzgitter AG und Dillinger Hütte. Deutschland geht davon aus, dass eine falsche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wurde. (dpa)

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