Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 07. Januar 2015
  • Konjunktur

    Italiens Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordwert

    Die Rezession in Italien treibt die Arbeitslosigkeit auf einen Rekordwert. Im November stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 13,4 Prozent, wie das nationale Statistikamt mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Einführung der um jahreszeitliche Schwankungen bereinigten Daten im Jahr 1977.

    Italien steckt tief im Konjunkturtal, die Wirtschaft ist 2014 wohl das dritte Mal in Folge geschrumpft. Die Regierung in Rom geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent gesunken ist. In diesem Jahr soll es leicht um 0,6 Prozent bergauf gehen. Zuletzt hatte sich das Konsumklima allerdings auf den tiefsten Stand seit Februar eingetrübt. (rts)

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  • Sonntag, 25. Juni 2017
  • Transport
    Flixbus will Reservierungen einführen

    Flixbus will sein Angebot stärker auf Kundenwünsche ausrichten. Sie sollen künftig Plätze in den Fernbussen reservieren können und neue Ticket-Angebote für Frühbucher erhalten. Die Reservierungsgebühren bringen dem Unternehmen auch zusätzliche Einnahmen, wie Geschäftsführer André Schwämmlein sagte. Er versicherte, im Prinzip biete Flixbus seit vier Jahren dieselben Preise. Jedoch gelinge es heute, die Busse besser auszulasten und so mehr Plätze zum Normalpreis als zu Sparpreisen zu verkaufen. Gut vier Jahre nach der Liberalisierung hält Flixbus einen Anteil von 92 Prozent am deutschen Fernbusmarkt. Man sei aber kein Monopolist, sagte Schwämmlein. Die Kunden wechselten aber je nach Preis zwischen Bus, Auto, Bahn oder Flugzeug. (dpa)

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  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Übernahmen
    Sartorius kann sich weitere Zukäufe vorstellen

    Der Laborausrüster Sartorius hat seine Einkaufstour noch nicht beendet und hält auch einen größeren Zukauf für möglich. Zwar habe das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten fünf Firmen übernommen, weshalb der Fokus zunächst auf Integration liege, sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg im Interview mit "Euro am Sonntag". "Bei einer attraktiven Möglichkeit können wir aber auch in diesem Jahr noch aktiv werden." Dabei sei auch eine größere Akquisition vorstellbar: "In Summe haben wir Finanzierungspotenziale von über einer Milliarde Euro." Zuletzt hatte Sartorius den schwedischen Datenanalysespezialisten Umetrics vom US-Konzern MKS Instruments für 72,5 Millionen Euro übernommen. Die Gefahr, dass Sartorius selbst zum Übernahmeziel wird, sieht Kreuzburg nicht. "Sartorius steht nicht zum Verkauf." 50,1 Prozent der Anteile würden von einem Testamentsvollstrecker verwaltet. Der Erblasser habe bestimmt, dass das Mehrheitspaket zusammengehalten werde. Eine Übernahme stehe daher nicht zur Debatte. (rts)

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  • Brand in London
    Hannover Rück erwartet keine größeren Kosten

    Die Hannover Rück sieht sich auf gutem Weg, in diesem Jahr den angepeilten Milliardengewinn zu erreichen. Zwar seien in der ersten Jahreshälfte die Kosten für Naturkatastrophen höher als im Vorjahreszeitraum, sagte Finanzvorstand Roland Vogel der "Euro am Sonntag". Allerdings seien sie unter dem Budget geblieben. Im zweiten Quartal habe es bislang keine herausragenden Großschäden gegeben. Mit größeren Belastungen durch den verheerenden Brand des Grenfell Tower in London sei nach derzeitigem Stand nicht zu rechnen. Bei dem Feuer waren mindestens 79 Menschen umgekommen. Wegen Brandgefahr räumten die Londoner Behörden in der Nacht zum Samstag fünf Hochhäuser. Vogel deutete wegen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank Prämienerhöhungen an. "Bei niedrigen Zinsen steigen unsere Preise", sagte er. Die Hannover Rück stelle sich darauf ein, dass die Niedrigzinsphase in der Euro-Zone noch fünf bis zehn Jahre dauern könne. (rts)

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