Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Mai 2014
  • Quartalszahlen

    J.C. Penney berappelt sich

    Der angeschlagene US-Einzelhändler J.C. Penney wittert Morgenluft. Der Umsatz des Wal-Mart-Konkurrenten stieg im ersten Quartal um rund sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Zu dem Plus trug nach Angaben des Unternehmens vor allem eine starke Nachfrage nach Haushaltswaren sowie Herren- und Damenbekleidung bei. Auch das Online-Geschäft florierte. Hier legten die Erlöse um 26 Prozent zu. Der Einzelhändler durchläuft derzeit einen harten Sanierungskurs, um wieder profitabel zu werden. In die Gewinnzone schaffte es der texanische Konzern allerdings nicht. Der Nettoverlust summierte sich auf 352 Millionen Dollar nach einem Minus von 348 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Im nachbörslichen Handel sprang die J.C.-Penny-Aktie 25 Prozent in die Höhe. (rts)

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  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Übernahmen
    Sartorius kann sich weitere Zukäufe vorstellen

    Der Laborausrüster Sartorius hat seine Einkaufstour noch nicht beendet und hält auch einen größeren Zukauf für möglich. Zwar habe das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten fünf Firmen übernommen, weshalb der Fokus zunächst auf Integration liege, sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg im Interview mit "Euro am Sonntag". "Bei einer attraktiven Möglichkeit können wir aber auch in diesem Jahr noch aktiv werden." Dabei sei auch eine größere Akquisition vorstellbar: "In Summe haben wir Finanzierungspotenziale von über einer Milliarde Euro." Zuletzt hatte Sartorius den schwedischen Datenanalysespezialisten Umetrics vom US-Konzern MKS Instruments für 72,5 Millionen Euro übernommen. Die Gefahr, dass Sartorius selbst zum Übernahmeziel wird, sieht Kreuzburg nicht. "Sartorius steht nicht zum Verkauf." 50,1 Prozent der Anteile würden von einem Testamentsvollstrecker verwaltet. Der Erblasser habe bestimmt, dass das Mehrheitspaket zusammengehalten werde. Eine Übernahme stehe daher nicht zur Debatte. (rts)

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  • Brand in London
    Hannover Rück erwartet keine größeren Kosten

    Die Hannover Rück sieht sich auf gutem Weg, in diesem Jahr den angepeilten Milliardengewinn zu erreichen. Zwar seien in der ersten Jahreshälfte die Kosten für Naturkatastrophen höher als im Vorjahreszeitraum, sagte Finanzvorstand Roland Vogel der "Euro am Sonntag". Allerdings seien sie unter dem Budget geblieben. Im zweiten Quartal habe es bislang keine herausragenden Großschäden gegeben. Mit größeren Belastungen durch den verheerenden Brand des Grenfell Tower in London sei nach derzeitigem Stand nicht zu rechnen. Bei dem Feuer waren mindestens 79 Menschen umgekommen. Wegen Brandgefahr räumten die Londoner Behörden in der Nacht zum Samstag fünf Hochhäuser. Vogel deutete wegen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank Prämienerhöhungen an. "Bei niedrigen Zinsen steigen unsere Preise", sagte er. Die Hannover Rück stelle sich darauf ein, dass die Niedrigzinsphase in der Euro-Zone noch fünf bis zehn Jahre dauern könne. (rts)

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