Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Mai 2014
  • Quartalszahlen

    J.C. Penney berappelt sich

    Der angeschlagene US-Einzelhändler J.C. Penney wittert Morgenluft. Der Umsatz des Wal-Mart-Konkurrenten stieg im ersten Quartal um rund sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Zu dem Plus trug nach Angaben des Unternehmens vor allem eine starke Nachfrage nach Haushaltswaren sowie Herren- und Damenbekleidung bei. Auch das Online-Geschäft florierte. Hier legten die Erlöse um 26 Prozent zu. Der Einzelhändler durchläuft derzeit einen harten Sanierungskurs, um wieder profitabel zu werden. In die Gewinnzone schaffte es der texanische Konzern allerdings nicht. Der Nettoverlust summierte sich auf 352 Millionen Dollar nach einem Minus von 348 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Im nachbörslichen Handel sprang die J.C.-Penny-Aktie 25 Prozent in die Höhe. (rts)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Konjunktur
    Nobelpreisträger warnt vor Geldschwemme

    Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der "Welt am Sonntag". Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck. Es sei "erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", meinte der 2004 mit dem Nobelpreis prämierte Wissenschaftler. Etliche Ökonomen vertreten diese These von der "Neutralität" des Geldes. Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe - und damit indirekt auch Investitionen und Konsum - ankurbeln. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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