Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Januar 2016
  • Rohstoffe

    JP Morgan prophezeit Ölförderern Ausverkauf

    Der anhaltende Ölpreisverfall zwingt die Förderstaaten nach Einschätzung von JP Morgan zu massiven Verkäufen ihres Tafelsilbers. Zur Stabilisierung ihrer Haushalte würden die Länder im laufenden Jahr weltweit Vermögenswerte für insgesamt 240 Milliarden Dollar auf den Markt werfen, prognostizierte die US-Bank. Größtenteils werde es sich dabei um Aktien und Anleihen handeln. Demnach würden Währungsreserven abgebaut und die Anlagen von Staatsfonds reduziert. Zusammen müssten die ölfördernden Staaten ein Etatloch von 260 Milliarden Dollar stopfen. Nach Erhebung von JP Morgan hatten die betroffenen Länder im vergangenen Jahr, als der Preisrückgang bereits Fahrt aufnahm, Vermögenswerte im Umfang von 70 Milliarden Dollar losgeschlagen. Die Berechnungen von JP Morgan basieren auf der Annahme, dass Öl dieses Jahr im Schnitt 31 Dollar je Barrel kosten wird. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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