Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 18. Januar 2016
  • Rohstoffe

    JP Morgan prophezeit Ölförderern Ausverkauf

    Der anhaltende Ölpreisverfall zwingt die Förderstaaten nach Einschätzung von JP Morgan zu massiven Verkäufen ihres Tafelsilbers. Zur Stabilisierung ihrer Haushalte würden die Länder im laufenden Jahr weltweit Vermögenswerte für insgesamt 240 Milliarden Dollar auf den Markt werfen, prognostizierte die US-Bank. Größtenteils werde es sich dabei um Aktien und Anleihen handeln. Demnach würden Währungsreserven abgebaut und die Anlagen von Staatsfonds reduziert. Zusammen müssten die ölfördernden Staaten ein Etatloch von 260 Milliarden Dollar stopfen. Nach Erhebung von JP Morgan hatten die betroffenen Länder im vergangenen Jahr, als der Preisrückgang bereits Fahrt aufnahm, Vermögenswerte im Umfang von 70 Milliarden Dollar losgeschlagen. Die Berechnungen von JP Morgan basieren auf der Annahme, dass Öl dieses Jahr im Schnitt 31 Dollar je Barrel kosten wird. (rts)

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  • Montag, 23. Januar 2017
  • Autoindustrie
    Terium erwartet E-Auto-Boom

    Nach Ansicht des Chefs des Energiekonzerns Innogy könnten der träge gestartete Verkauf von Elektroautos in Deutschland bald Fahrt aufnehmen. "In den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten werden wesentliche Voraussetzungen für einen Durchbruch der Elektromobilität geschaffen", sagte Peter Terium. "Zum einen haben die Fahrzeuge, die jetzt auf den Markt kommen, eine alltagstaugliche Reichweite von 250 bis 300 Kilometern", begründete Terium seine Einschätzung. "Zum anderen ist die Technologie für Ladesäulen marktreif, mit denen Sie in zwanzig Minuten Strom für 500 Kilometer tanken können oder in zehn Minuten Strom für 250 Kilometer." (dpa)

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  • Frequenzauktion
    Telekom hilft der US-Tochter

    Die Deutsche Telekom unterstützt ihre Amerika-Tochter in der heißen Phase der US-Frequenzauktion mit Milliarden. Die Bonner Zentrale plane, T-Mobile US einen vier Milliarden Dollar schweren Kredit einzuräumen, teilte die Telekom mit. Die Finanzierung werde es T-Mobile US ermöglichen, heißt es, bestehende Schulden teilweise zu refinanzieren. Hintergrund der Aktion ist auch, dass der deutsche Telekom-Riese für neue Schulden weniger Zinsen zahlt als der US-Ableger. (rts)

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  • Börsengänge
    Ottobock bietet Anteile an

    Der weltgrößte Hersteller von Bein- und Armprothesen, Ottobock, will noch vor seinem geplanten Börsengang neue Investoren an Bord nehmen. Eigentümer Hans Georg Näder will eigenen Angaben zufolge bis Mitte des Jahres 20 Prozent der Anteile an dem Medizintechnik-Unternehmen aus Duderstadt bei Göttingen an vermögende Anleger verkaufen. Näder erhofft sich davon Einnahmen in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro. Ottobock werde derzeit mit rund drei Milliarden Euro bewertet, heißt es. (rts)

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  • Konjunktur
    Bundesbank erwartet Wachstum

    Die deutsche Wirtschaft startet nach Einschätzung der Bundesbank mit Rückenwind ins Jahr 2017. "Das Wirtschaftswachstum in Deutschland dürfte im Jahresschlussquartal 2016 deutlich an Fahrt gewonnen haben", heißt es im Monatsbericht der Notenbank für Januar. "Dazu trugen sowohl binnen- als auch außenwirtschaftliche Faktoren bei." Kräftig anziehende Exporte und ein starker Auftragseingang sorgten für ein deutliches Plus bei der Industrieproduktion. Zudem habe der Bausektor seine Schwäche aus dem Sommer hinter sich gelassen. Der kräftige Konsum hat der deutschen Wirtschaft 2016 das stärkste Wachstum seit fünf Jahren beschert. (dpa)

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