Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 18. Februar 2016
  • Konjunktur

    Japan exportiert weniger

    Die japanischen Exporte sind im Januar stärker eingebrochen als befürchtet. Die Ausfuhren rutschten im Januar auf Jahressicht um 12,9 Prozent auf 5,35 Billionen Yen ab, teilte das Finanzministerium in Tokio mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 11,2 Prozent gerechnet. Es war bereits der vierte Rückgang in Folge. Die Ausfuhren nach China sackten im Januar um 17,5 Prozent ab. Die Exporte nach China entwickeln sich damit bereits den sechsten Monat in Folge rückläufig. Im Dezember gingen die Exporte nach China um 8,6 Prozent zurück. China ist für Japan nach den USA der wichtigste Exportmarkt. Die Exporte in die USA gingen den zweiten Monat nacheinander zurück und fielen im Januar um 5,3 Prozent. (DJ)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen