Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Konjunktur

    Japan korrigiert BIP-Daten

    Die japanische Wirtschaft ist im Schlussquartal 2015 etwas weniger stark geschrumpft als angenommen. Wie die Regierung in Tokio auf Basis revidierter Daten bekanntgab, sank die wirtschaftliche Leistung des Landes vor allem wegen der schwachen Verbraucherausgaben um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,1 Prozent. Zunächst hatten die amtlichen Statistiker einen Rückgang um 1,4 Prozent errechnet. Im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte die Wirtschaft um 0,3 Prozent statt um 0,4 Prozent, hieß es weiter. Der private Konsum, der in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt zu 60 Prozent zur wirtschaftlichen Leistung des Landes beiträgt, sank dabei um real 0,9 Prozent und damit etwas stärker als um die zunächst berechneten 0,8 Prozent. Dafür fielen die Kapitalausgaben der Unternehmen mit einem Plus von 1,5 Prozent etwas besser aus. Zunächst war ein Plus von 1,4 Prozent gemeldet worden. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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