Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 07. März 2016
  • Geldpolitik

    Japan packt die Geldspritze ein

    Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda hat ein vorläufiges Ende der extrem lockeren Geldpolitik angedeutet. Für die Zentralbank sei es jetzt an der Zeit, erstmal die Auswirkungen der Strafzinsen auf die Wirtschaft genau zu prüfen, kündigte Kuroda an. Nach Ansicht von Beobachtern signalisierte er damit, dass in Kürze keine weiteren Konjunkturmaßnahmen anstehen dürften. Falls nötig werde die Notenbank allerdings entweder ihre Anleihenkäufe ausweiten oder die Strafzinsen erhöhen. Zugleich zeigte sich Kuroda weiterhin zuversichtlich für die  Wirtschaftsaussichten Japans. Derzeit überwiege die massive Risikoscheu der Investoren weltweit die positiven Folgen der geldpolitischen Schritte. So würden die Strafzinsen langfristig zu niedrigeren Kreditkosten führen und Firmen veranlassen, ihre Investitionen zu vergrößern. (rts)

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