Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 16. Juli 2014
  • Unternehmen

    Japanischer Whatsapp-Konkurrent Line will an die Börse

    Der japanischen Messaging-Dienst Line will die Gunst der Stunde nutzen und Geld am Kapitalmarkt einsammeln. Der Rivale von Whatsapp hat erste Dokumente für einen Börsengang an der Tokioter Börse eingereicht, wie der südkoreanische Mutterkonzern Naver mitteilte. Finanzielle Details wurden zunächst nicht genannt, sollen aber innerhalb eines Monats folgen. Gerüchten zufolge strebt das Unternehmen eine Bewertung von rund 10 Milliarden US-Dollar an.  Line wächst schnell: Im Mai bezifferte das Unternehmen seine Nutzerzahl auf 420 Millionen, drei Monate davor waren es noch 340 Millionen gewesen. (dpa)

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  • Dienstag, 24. Januar 2017
  • Konjunktur
    US-Industrie gewinnt an Fahrt

    Die US-Industrie ist im Januar stärker in Schwung gekommen. Der vom IHS Markit Institut veröffentlichte Einkaufsmanagerindex stieg auf 55,1 Punkte von 54,3 im Vormonat. Volkswirte hatten für diese erste Veröffentlichung einen Stand von 54,4 Zählern erwartet. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum. Vor allem bei den Neuaufträgen gab es einen steilen Anstieg, sie erhöhten sich mit der stärksten Rate seit September 2014. "Die US-Industrie ist stark ins Jahr 2017 gestartet", sagte IHS-Markit-Ökonom Chris Williamson. "Die höhere Dynamik in der Industrie und beim Lageraufbau sollte das BIP-Wachstum im ersten Quartal antreiben, wenn die gegenwärtigen Trends in den kommenden Monaten andauern." (DJ)

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  • Tarifverhandlungen
    IG Metall stellt Lohnforderung

    Die IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Lohn für die rund 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie. Ihre Tarifkommission verständigte sich auf diese Forderung für die am 22. Februar beginnenden Gespräche mit den Arbeitgebern um ThyssenKrupp und Salzgitter, wie die Gewerkschaft mitteilte. Ein neuer Tarifvertrag solle eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. "Die wirtschaftliche Situation in der Stahlindustrie ist stabil", sagte Verhandlungsleiter Knut Giesler. Auftragseingänge und Stahlpreise stiegen. Die Beschäftigten müssten "an dieser Entwicklung ihren fairen Anteil erhalten". Die Forderung der Gewerkschaft übersteige "das für die Unternehmen machbare bei weitem", kritisierte ein Sprecher der Arbeitgeber. Die Branche befinde sich unter anderem wegen Überkapazitäten und chinesischer Billigausfuhren in einer "bedrohlichen Lage". (rts)

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  • Unternehmen
    Alibaba geht mit Prognose hoch

    Der chinesische Internet-Händler Alibaba hat dank eines brummenden Kerngeschäfts und Erfolgen in der Cloud-Sparte seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Im Geschäftsjahr 2017 rechnet der Amazon-Rivale nun mit einem Umsatzwachstum von 54 anstatt der zuvor angepeilten 48 Prozent. Im dritten Geschäftsquartal kletterten die Erlöse bereits um 54 Prozent auf umgerechnet rund sieben Milliarden Euro. Geholfen hat der "Singles Day" am 11. November - der umsatzstärkste Tag in Chinas Online-Handel, der Alibaba einen Rekord beschert hatte. Der Gewinn stieg um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Philips verdoppelt seinen Gewinn

    Der niederländische Konzern Philips hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr dank guter Umsätze mit Medizintechnik und des Börsengangs der Beleuchtungssparte mehr als verdoppelt. Er stieg um 126 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro, wie Philips mitteilte. Der Umsatz kletterte dabei lediglich um ein Prozent auf 24,52 Milliarden Euro. Philips-Chef Frans van Houten erklärte, 2016 sei der Umbau zu einem führenden Unternehmen der Medizintechnik erfolgreich gewesen. Philips, lange Zeit spezialisiert auf Fernseher und kleine Haushaltsgeräte und vielen Haushalten für seine Unterhaltungselektronik ein Begriff, hatte 2012 bereits seine Fernsehsparte verkauft, im April 2014 seine Unterhaltungssparte. Im Herbst 2014 spaltete der Konzern sich auf: in die Geschäftsfelder Beleuchtung sowie Gesundheit und Lifestyle. Einen Teil der Beleuchtungssparte brachte Philips im Mai 2016 an die Börse und verdiente 750 Millionen Euro damit. Auch die restlichen 71,23 Prozent will Philips "in den kommenden Jahren" verkaufen, wie van Houten ankündigte. (AFP)

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  • Billigflieger
    Easyjet verbucht mehr Passagiere

    Der britische Billigflieger Eaysjet hat im ersten Quartal dank steigender Passagierzahlen mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse kletterten um 7,2 Prozent auf 997 Millionen Pfund (1,2 Milliarden Euro). In den drei Monaten bis Ende Dezember beförderte Easyjet 17,4 Millionen Passagiere - ein Plus von 8,2 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr planen die Briten, ihre Kapazitäten um neun Prozent zu erhöhen. Aussagen zum Gewinnziel machte das Unternehmen nicht. (dpa)

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