Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 22. März 2016
  • Jahresergebnis

    Jenoptik mit Gewinnsprung

    Der Technologiekonzern Jenoptik erhöht nach einem Gewinnsprung die Dividende für seine Aktionäre. 2015 steigerte Jenoptik das Netto-Ergebnis um fast ein Fünftel auf knapp 50 Millionen Euro, wie das TecDax-Unternehmen mitteilte. Die Dividende soll nun um 2 Cent auf 22 Cent je Aktie angehoben werden. Der Umsatz lag 2015 bei 669 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) bei 61,2 Millionen Euro. Dies entspricht den vorläufigen Zahlen, die Jenoptik schon Ende Januar veröffentlicht hatte. In diesem Jahr soll der Umsatz auf 680 bis 700 Millionen Euro steigen und auch das Ebit moderat zulegen. (rts)

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  • Sonntag, 30. April 2017
  • Konjunktur
    Russland lässt Rezession hinter sich

    Nach jahrelanger Rezession erwartet Russland für 2017 ein Wirtschaftswachstum von etwa zwei Prozent. Bereits im vergangenen Jahr und im ersten Quartal 2017 habe es in fast allen Bereichen wieder einen Aufwärtstrend gegeben, sagte Industrie- und Handelsminister Denis Manturow der "Welt am Sonntag". Zuvor hatten die Behörden lediglich mit einem leichten Wachstum für dieses Jahr gerechnet. Die Rohstoffnation Russland leidet seit Jahren unter den Folgen niedriger Ölpreise. Westliche Sanktionen wegen der Ukraine-Krise haben die Lage verschärft. Manturow betonte, Russland habe sich mit den Strafmaßnahmen inzwischen arrangiert. Technologieprodukte aus Europa habe die Wirtschaft weitgehend durch Produkte aus anderen Ländern ersetzt, und auch russische Anbieter hätten Marktanteile gewonnen. Das Embargo wirke ungewollt wie eine Art Entwicklungshilfe für die russische Wirtschaft, meinte Manturow. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinas Industrie verliert an Fahrt

    Die chinesische Industrie hat im April stärker als erwartet an Schwung verloren. Der offizielle Einkaufsmanager-Index sank auf 51,2 Punkte. Im März hatte er noch bei 51,8 Stellen gelegen, dem höchsten Stand seit knapp fünf Jahren. Volkswirte hatten aktuell mit 51,6 Zählern gerechnet. Gleichwohl ist es der neunte Monat in Folge mit einem Wert von mehr als 50 Punkten, der Wachstum signalisiert. Das Wachstum im Dienstleistungssektor schwächte sich auf 54,0 von zuvor 55,1 Zählern ab. Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal überraschend stark um 6,9 Prozent gewachsen. Dazu hatten hohe Staatsausgaben in Infrastruktur und ein boomender Immobilienmarkt beigetragen. Im weiteren Jahresverlauf wird allerdings eine Abschwächung des Wachstums erwartet, da die Regierung den Immobilienmarkt abkühlen will. Offiziell hat die Regierung für das Gesamtjahr eine Wachstumsprognose von etwa 6,5 Prozent ausgegeben. (rts)

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