Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 22. März 2016
  • Jahresergebnis

    Jenoptik mit Gewinnsprung

    Der Technologiekonzern Jenoptik erhöht nach einem Gewinnsprung die Dividende für seine Aktionäre. 2015 steigerte Jenoptik das Netto-Ergebnis um fast ein Fünftel auf knapp 50 Millionen Euro, wie das TecDax-Unternehmen mitteilte. Die Dividende soll nun um 2 Cent auf 22 Cent je Aktie angehoben werden. Der Umsatz lag 2015 bei 669 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) bei 61,2 Millionen Euro. Dies entspricht den vorläufigen Zahlen, die Jenoptik schon Ende Januar veröffentlicht hatte. In diesem Jahr soll der Umsatz auf 680 bis 700 Millionen Euro steigen und auch das Ebit moderat zulegen. (rts)

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  • Montag, 26. September 2016
  • Unternehmen
    Dräger kämpft mit Rohstoff-Preisen

    Der Verfall der Rohstoffpreise macht dem Medizintechnik- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk zu schaffen. "Krisen in den vergangenen 30 Jahren haben uns wenig ausgemacht", sagte Unternehmenschef Stefan Dräger der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Seit vergangenem Jahr werfe aber insbesondere der drastische Preisrückgang beim Öl das Unternehmen zurück. Vor allem Schwellenländer hätten aufgrund des niedrigen Ölpreises nur noch wenig Geld für Investitionen übrig.

    Hoffnung auf bessere Geschäfte macht sich Dräger in China. Dabei verwies er auf die Entwicklungen durch die Zwei-Kinder-Politik. Damit gab die chinesische Regierung die strikte Ein-Kind-Politik auf, die Ende der 1970er Jahre eingeführt und bei Nichteinhaltung mit Strafen belegt worden war. Drägerwerk stellt unter anderem Brutkästen und Beatmungsgeräte für Frühgeburten her. Das chinesische Gesundheitswesen wachse deutlich, sagte Dräger. (dpa)

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  • Rohstoffe
    Opec-Staaten diskutieren Öl-Fördermengen

    Am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier treffen sich die Mitglieder des Opec-Kartells, um über den niedrigen Ölpreis zu diskutieren. Bei dem informellen Treffen stehen auch ein zeitweiser Förderstopp oder eine Förderbeschränkung im Raum, um den Preis anzuheben. "Wir müssen einsehen, dass wir mit einem Preis pro Barrel Öl unter 50 US-Dollar mittel- und langfristig die Versorgung des Markts nicht sicherstellen können", sagte Algeriens Energieminister Noureddine Boutarfa im Vorfeld der Konferenz im algerischen Radio. Die Weltmarktpreise für Öl waren vor zwei Jahren massiv eingebrochen und von mehr als 100 Dollar pro Barrel (je 159 Liter) zeitweise auf unter 30 Dollar gefallen. Derzeit liegt der Durchschnittspreis laut Opec bei rund 43 US-Dollar.(dpa)

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