Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 23. September 2014
  • Unternehmen

    Jobabbau bei Boehringer Ingelheim

    Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will bis Ende 2016 bis zu 600 Stellen streichen. Das kündigte das Unternehmen bei einer Mitarbeiterversammlung an. Der Vorsitzende der Unternehmensleitung, Andreas Barner, erklärte in einer Mitteilung, dabei auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen. Insgesamt will der Konzern in den kommenden beiden Jahren 15 Prozent der Kosten in Deutschland einsparen, das entspricht 450 Millionen Euro. Der Pharmahersteller beschäftigt weltweit mehr als 47.400 Menschen. (dpa)

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  • Donnerstag, 24. August 2017
  • Konjunktur
    Spanische Wirtschaft mit höherem Wachstum

    Die spanische Wirtschaft kommt immer besser auf Touren. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 0,9 Prozent, wie aus endgültigen Daten des Statistikamtes in Madrid hervorgeht. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Zu Jahresbeginn war das Plus mit 0,8 Prozent noch einen Tick niedriger ausgefallen. Spanien ist nach langen Krisenjahren mittlerweile eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Währungsunion. In der Währungsunion insgesamt legte das BIP im zweiten Quartal um 0,6 Prozent zu. Zu den Stützen der spanischen Wirtschaft gehören florierende Exporte und die verbesserte Kauflaune der Verbraucher. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Tele Columbus bestätigt Jahresziele

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat im zweiten Quartal weitere Kunden hinzugewonnen. Sowohl Umsatz als auch operativer Gewinn legten zu. Die Ziele für das laufende Jahr bekräftigte das SDax-Unternehmen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 3,7 Prozent auf 124 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um knapp 6 Prozent auf 62,4 Millionen Euro zu. Das Unternehmen gewann in dem Zeitraum 14.000 Internet- und 15.000 Telefonie-Verträge hinzu. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunden kletterte im Quartal auf 17,8 Euro von 17,0 Euro im ersten Quartal. (DJ)

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  • Unternehmen
    Toyota könnte Stahlpreise belasten

    Der Autokonzern Toyota wird seinen Zulieferern in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres voraussichtlich niedrigere Stahlpreise ermöglichen. Der Preis soll im Zeitraum von Oktober bis März um rund 5000 Yen (39 Euro) pro Tonne fallen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Es wäre der erste Preisrückgang dieser Art seit eineinhalb Jahren. Toyota werde seine Zulieferer demnächst informieren. Toyota verhandelt die Preise mit Stahlherstellern wie Nippon Steel und Sumitomo Metal alle sechs Monate neu. Der Autobauer kauft dann große Mengen zum vereinbarten Preis ein und verkauft sie an die Zulieferer. Die Abschlüsse von Toyota mit der Stahlindustrie haben üblicherweise Signalwirkung für andere Hersteller, auch über die Autobranche hinaus. (DJ)

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