Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Banken

    Julius Bär erzielt Einigung im Steuerstreit

    Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat einen langwierigen Steuerstreit mit den USA zu den Akten gelegt. Die US-Staatsanwaltschaft gab eine Einigung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt. Zwei ehemalige Banker bekannten sich vor dem Gericht in Manhattan schuldig, Kunden aus den USA bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Für die erwartete Strafe in dem Verfahren hatte Bär im vergangenen Jahr knapp 550 Millionen Dollar auf die Seite gelegt. Die US-Behörden hatten Bär und zahlreichen anderen Schweizer Banken Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. UBS und Credit Suisse kauften sich mit Bußgeldzahlungen frei. Vielen anderen Banken bot die USA ein Selbstanzeige-Programm an, das mittlerweile sämtliche der rund 80 involvierten Geldhäuser abgeschlossen haben. Sie hatten insgesamt 1,3 Milliarden Dollar an die US-Behörden gezahlt. (rts)

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  • Mittwoch, 24. August 2016
  • Unternehmen
    Ford ruft 88.000 Fahrzeuge in Nordamerika zurück

    Der US-Autokonzern Ford hat etwa 88.000 Fahrzeuge in Nordamerika wegen Problemen mit den Kraftstoffpumpen zurück in die Werkstätten gerufen. Die betroffenen Limousinen und SUVs, unter anderem von 2013 bis 2015 produzierte Ford Taurus, Flex oder Lincoln MKS, mit einem 3,5-Liter-Motor könnten plötzlich ohne Vorwarnung zum Stillstand kommen, erklärte das Unternehmen. Unfälle oder Verletzte seien dem Unternehmen in diesem Zusammenhang nicht bekannt. Betroffen seien auch 2.500 Ford Transit mit einem 3,2-Liter-Motor, die im Zeitraum 2015 bis 2016 gebaut wurden. (DJ)

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  • Unternehmen
    VW will aber kommender Woche wieder Normalität

    Nach dem beigelegten Streit mit zwei Zulieferern über fehlende Bauteile steuert der Autobauer Volkswagen wieder zurück zur Normalität. Die Produktion dürfte schon am kommenden Montag wieder regulär laufen, hieß es aus dem Unternehmen. Fehlende Getriebe-Gussteile und Sitzbezüge hatten den Takt in den Fabriken durcheinandergewirbelt bis hin zu Produktionsstopps und Kurzarbeit. In Emden, Wolfsburg, Zwickau, Kassel, Salzgitter und Braunschweig konnten 27.700 Menschen nicht so arbeiten wie geplant. (dpa)

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  • Unternehmen
    Pfizer kauft Geschäftsteile von Astrazeneca

    Der Pharmakonzern Pfizer nimmt nur wenige Tage nach einer Milliardenübernahme erneut viel Geld für einen Zukauf in die Hand. Diesmal erwerben die Amerikaner die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an entzündungshemmenden Wirkstoffen und bereits zugelassenen Mitteln des britischen Wettbewerbers Astrazeneca, wie beide Unternehmen mitteilten. Pfizer kauft unter anderem das gerade in der EU neu zugelassene Mittel Zavicefta oder die in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffe Aztreonam-Avibactam und CXL. Die Briten erhalten dafür zunächst 550 Millionen US-Dollar von Pfizer. Weitere 175 Millionen Dollar sollen im Januar 2019 fließen. Astrazeneca winken zudem Meilensteinzahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar, Umsatzbeteiligungen von bis zu 600 Millionen Dollar sowie Lizenzzahlungen für den Verkauf von Medikamenten in bestimmten Märkten. (DJ)

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  • Banken
    Helaba bestätigt zurückhaltende Prognose

    Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Tief ins Kontor schlugen ein negatives Handelsergebnis und ein niedrigerer Zinsüberschuss. Auf der anderen Seite stiegen die Provisionen und das Ergebnis aus Derivaten und Finanzinstrumenten. Für das laufende Jahr erwartet die Helaba nach wie vor einen "spürbaren Rückgang" beim Konzernergebnis. Der Vorsteuergewinn sank im Zeitraum von Januar bis Juli um 23 Prozent auf 279 Millionen Euro. Der Nettogewinn ging um 22,4 Prozent auf 184 Millionen Euro zurück. Die Unsicherheit rund um das Brexit-Votum Ende Juni trug dazu bei, dass das Handelsergebnis mit minus 13 Millionen Euro von plus 128 Millionen Euro im Vorjahr in den negativen Bereich rutschte. Die anhaltend niedrigen Zinsen machten sich im Zinsüberschuss bemerkbar. Er sank um 8,5 Prozent auf 611 Millionen Euro. Weitere Belastungsfaktoren für das Ergebnis waren eine höhere Risikovorsorge und ein gestiegener Verwaltungsaufwand. (DJ)

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