Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Banken

    Julius Bär erzielt Einigung im Steuerstreit

    Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat einen langwierigen Steuerstreit mit den USA zu den Akten gelegt. Die US-Staatsanwaltschaft gab eine Einigung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt. Zwei ehemalige Banker bekannten sich vor dem Gericht in Manhattan schuldig, Kunden aus den USA bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Für die erwartete Strafe in dem Verfahren hatte Bär im vergangenen Jahr knapp 550 Millionen Dollar auf die Seite gelegt. Die US-Behörden hatten Bär und zahlreichen anderen Schweizer Banken Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. UBS und Credit Suisse kauften sich mit Bußgeldzahlungen frei. Vielen anderen Banken bot die USA ein Selbstanzeige-Programm an, das mittlerweile sämtliche der rund 80 involvierten Geldhäuser abgeschlossen haben. Sie hatten insgesamt 1,3 Milliarden Dollar an die US-Behörden gezahlt. (rts)

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  • Donnerstag, 08. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Wende am russischen Automarkt?

    Erstmals seit fast zwei Jahren hat der kriselnde russische Automarkt wieder leicht zugelegt. Der Absatz sei im November um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte die Vereinigung Europäischer Unternehmer (AEB) mit. Demnach wurden mehr als 132.000 Fahrzeuge verkauft. Zuletzt hatte es im Dezember 2014 ein Plus gegeben. Für den Zeitraum Januar bis November stehen die Zeichen aber noch immer auf Krise: Mit knapp 1,3 Millionen Autos wurden seit Jahresbeginn 12 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als in derselben Periode 2015.

    Wegen einer schweren Wirtschaftskrise schaffen sich die Russen schon seit 2013 immer weniger Autos an. Grund ist vor allem ein massiver Kaufkraftverlust, befeuert vom Verfall des Rubel zum Dollar und Euro sowie von hoher Inflation. (dpa)

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  • Unternehmen
    Allianz wird Gas-Netz-Besitzer in Großbritannien

    Der Versicherer Allianz übernimmt zusammen mit anderen Investoren die Mehrheit am britischen Gasnetz des Netzbetreibers National Grid. Das Konsortium vereinbarte die Übernahme von 61 Prozent der Anteile, wie beide Seiten mitteilten. Zudem hat die Investorengruppe eine Option auf weitere 14 Prozent. Die vereinbarten Bedingungen bewerten das gesamte Gasnetz von National Grid auf 13,8 Milliarden Pfund. Bei Abschluss der Übernahme zahlen die Investoren direkt 3,6 Milliarden Pfund. Zudem übernehmen die Käufer Schulden der Briten.

    Energienetze sind für langfristig orientierte Anleger mit ihren gut kalkulierbaren und sicheren Erträgen angesichts der Niedrigzinsen eine wichtige Anlagealternative. Das Gasnetz von National Grid ist rund 130 000 Kilometer lang und bedient rund elf Millionen Kunden. National Grid kündigte an, einen Großteil des Verkaufserlöses als Sonderdividende an seine Aktionäre auszuzahlen. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinesischer Export legt überraschend zu

    Die chinesischen Exporte sind im November nach einem Rückgang im Vormonat wieder moderat gewachsen. Die Ausfuhren legten leicht um 0,1 Prozent zu, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Im Oktober waren sie um 7,3 Prozent gefallen.  Die Importe stiegen um 6,7 Prozent. Gemessen in Yuan stiegen die Ausfuhren im November um 5,9 Prozent nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vormonat. Die Einfuhren kletterten um 13 Prozent. Sie waren im Oktober um 3,2 Prozent gewachsen. Die Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im November auf 298,11 Milliarden Yuan nach 325,25 Milliarden Yuan im Vormonat. In Dollar schrumpfte der Überschuss auf 44,61 Milliarden von 49,06 Dollar im Vormonat. Ökonomen hatten 46,25 Milliarden Dollar prognostiziert.  (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan verlangsamt Wachstum

    Die japanische Wirtschaft ist im Quartal von Juli bis September mit einem schwächeren Tempo gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal annualisiert um 1,3 Prozent zu. In der ersten Veröffenlichung betrug die Wachstumsrate noch 2,2 Prozent, wie die Regierung mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Wachstum 2,8 und im zweiten Quartal 1,8 Prozent betragen, was jeweils höher war als erwartet. (DJ)

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