Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. Februar 2016
  • Banken

    Julius Bär erzielt Einigung im Steuerstreit

    Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat einen langwierigen Steuerstreit mit den USA zu den Akten gelegt. Die US-Staatsanwaltschaft gab eine Einigung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt. Zwei ehemalige Banker bekannten sich vor dem Gericht in Manhattan schuldig, Kunden aus den USA bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Für die erwartete Strafe in dem Verfahren hatte Bär im vergangenen Jahr knapp 550 Millionen Dollar auf die Seite gelegt. Die US-Behörden hatten Bär und zahlreichen anderen Schweizer Banken Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. UBS und Credit Suisse kauften sich mit Bußgeldzahlungen frei. Vielen anderen Banken bot die USA ein Selbstanzeige-Programm an, das mittlerweile sämtliche der rund 80 involvierten Geldhäuser abgeschlossen haben. Sie hatten insgesamt 1,3 Milliarden Dollar an die US-Behörden gezahlt. (rts)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Brexit
    S&P stuft EU wegen Brexit herunter

    Standard & Poor's hat das Rating für die Europäische Union auf AA von AA+ heruntergestuft. Die Bonität des Staatenverbunds hänge von der Fähigkeit und dem Willen der Mitgliedsländer ab, die EU zu unterstützen. Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, schätzt die Ratingagentur die Kohäsion innerhalb der EU mit Blick auf die Unterstützung der Bonität nur noch als neutral ein, wie S&P mitteilte. Bislang sei die Einschätzung hier positiv gewesen. Der Ausblick sei aber stabil, weil in den meisten der möglichen Szenarien das Rating auf dem niedrigeren Niveau Bestand haben werde. (DJ)

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  • Banken
    Commerzbank streicht Stellen in New York

    Die Commerzbank schrumpft ihr Investmentbanking in New York. Das Institut wolle sich aus einigen Finanzgeschäften zurückziehen und gut 100 Stellen abbauen, erklärte Kapitalmarkt-Vorstand Michael Reuther im Intranet des Konzerns. Die Bank setzt damit ihren Weg im Investmentbanking fort, Aufgaben an weniger Standorten zu bündeln und dadurch effizienter zu werden. So hatte das Institut bereits Ende 2014 Stellen von London nach Frankfurt verlagert. (dpa)

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