Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Juni 2017
  • Unternehmen

    Kabinenpersonal von British Airways kündigt Streik an

    Das Kabinenpersonal von British Airways will für gut zwei Wochen streiken. Die Arbeitsniederlegung soll am 1. Juli beginnen und bis 16. Juli dauern, wie die Gewerkschaft Unite mitteilte. Im Kern handelt es sich um einen andauernden Streit über die Bezahlung der Mitarbeiter der größten britischen Fluggesellschaft. Die Gewerkschaft kündigte an, sie werde gegen die Fluggesellschaft "energisch" gesetzliche Schritte im Interesse der 1400 Kabinenangestellten verfolgen, die für vorherige Streiks "sanktioniert" worden seien.
    Bei dem Tarifkonflikt geht es unter anderem um die Gehälter von rund 4500 Angestellten, die seit 2010 für das Unternehmen arbeiten. Sie sollen weniger verdienen als ihre Kollegen. Die Gewerkschaft wirft British Airways vor, "Hungerlöhne" zu zahlen. Das Unternehmen argumentiert, es würden branchenübliche Bezüge gewährt. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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