Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 22. März 2016
  • Heta-Debakel

    Kärnten will mit Wien verhandeln

    Im Streit über die Abwicklung der österreichischen Krisenbank Heta zeigt sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser offen für weitere Gespräche. Nachdem das Vergleichsangebot zwischen Kärnten und den Anleihen-Gläubigern der früheren Hypo Alpe Adria gescheitert ist, habe Kärnten nichts mehr, um nachzulegen, bekräftigte Kaiser frühere Aussagen. "Bei Interesse der Gläubiger wäre Kärnten jedoch bereit, über eine Lösung mit dem Bund zu sprechen". Kärnten ist das südlichste der neun österreichischen Bundesländer. Am Zug seien jetzt aber andere. Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sieht sich nach dem Scheitern des Angebots an die Heta-Gläubiger jedoch aus dem Spiel. "Der Bund hat alle Möglichkeiten ausgeschöpft, ich habe hier keine Möglichkeit mehr einzugreifen", hatte er in der Vorwoche gesagt. Ein neues Angebot werde es nicht geben. Nach Ansicht des Kärntner Politikers wäre es weiterhin klug, die verschiedenen Positionen in Form einer Lösung aufeinander zuzubewegen, anstatt rechtliche Wege zu beschreiten. (rts)

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  • Freitag, 22. September 2017
  • Unternehmen
    Varta startet wohl neuen IPO-Versuch

    Der Mikrobatterie-Hersteller Varta will Finanzkreisen zufolge in der nächsten Woche den zweiten Versuch innerhalb eines Jahres starten, an die Frankfurter Börse zu gehen. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen peile einen Erlös von rund 200 Millionen Euro an, wie zwei Insider sagten. Im Spätherbst 2016 hatte Varta die Emission abgebrochen, weil sich nicht ausreichend Käufer für die Aktien fanden. Den neuen Anlauf begleitet Finanzkreisen zufolge federführend die Investmentbank Berenberg. Der Produzent von Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer strebe angesichts verbesserter Ergebniskennzahlen eine höhere Bewertung an als vor knapp einem Jahr. Damals sollte Varta auf einen Börsenwert von 400 bis 500 Millionen Euro kommen. (rts)

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  • Unternehmen
    Turkish Airlines will bei Boeing 40 "Dreamliner" kaufen

    Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim Flugzeugbauer Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 "Dreamliner" umfassen, wie Boeing mitteilte. Die türkische Fluglinie begründete die Pläne mit dem Bedarf an dem künftigen dritten Istanbuler Flughafen und einem Ausbau ihrer Flotte. Die 40 Maschinen in der mittellangen Ausführung des "Dreamliners" haben laut Preisliste Gesamtwert von 10,8 Milliarden US-Dollar (9,1 Milliarden Euro). (dpa)

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