Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 22. März 2016
  • Heta-Debakel

    Kärnten will mit Wien verhandeln

    Im Streit über die Abwicklung der österreichischen Krisenbank Heta zeigt sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser offen für weitere Gespräche. Nachdem das Vergleichsangebot zwischen Kärnten und den Anleihen-Gläubigern der früheren Hypo Alpe Adria gescheitert ist, habe Kärnten nichts mehr, um nachzulegen, bekräftigte Kaiser frühere Aussagen. "Bei Interesse der Gläubiger wäre Kärnten jedoch bereit, über eine Lösung mit dem Bund zu sprechen". Kärnten ist das südlichste der neun österreichischen Bundesländer. Am Zug seien jetzt aber andere. Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sieht sich nach dem Scheitern des Angebots an die Heta-Gläubiger jedoch aus dem Spiel. "Der Bund hat alle Möglichkeiten ausgeschöpft, ich habe hier keine Möglichkeit mehr einzugreifen", hatte er in der Vorwoche gesagt. Ein neues Angebot werde es nicht geben. Nach Ansicht des Kärntner Politikers wäre es weiterhin klug, die verschiedenen Positionen in Form einer Lösung aufeinander zuzubewegen, anstatt rechtliche Wege zu beschreiten. (rts)

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