Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 22. März 2016
  • Heta-Debakel

    Kärnten will mit Wien verhandeln

    Im Streit über die Abwicklung der österreichischen Krisenbank Heta zeigt sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser offen für weitere Gespräche. Nachdem das Vergleichsangebot zwischen Kärnten und den Anleihen-Gläubigern der früheren Hypo Alpe Adria gescheitert ist, habe Kärnten nichts mehr, um nachzulegen, bekräftigte Kaiser frühere Aussagen. "Bei Interesse der Gläubiger wäre Kärnten jedoch bereit, über eine Lösung mit dem Bund zu sprechen". Kärnten ist das südlichste der neun österreichischen Bundesländer. Am Zug seien jetzt aber andere. Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sieht sich nach dem Scheitern des Angebots an die Heta-Gläubiger jedoch aus dem Spiel. "Der Bund hat alle Möglichkeiten ausgeschöpft, ich habe hier keine Möglichkeit mehr einzugreifen", hatte er in der Vorwoche gesagt. Ein neues Angebot werde es nicht geben. Nach Ansicht des Kärntner Politikers wäre es weiterhin klug, die verschiedenen Positionen in Form einer Lösung aufeinander zuzubewegen, anstatt rechtliche Wege zu beschreiten. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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