Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 07. April 2015
  • Unternehmen

    Kanada stößt GM-Anteile ab

    Die kanadische Regierung hat ihre Aktienanteile an dem US-Autobauer General Motors abgestoßen. Wie das kanadische Finanzministerium am Montag mitteilte, verkaufte die Regierung die Beteiligung von umgerechnet 2,5 Milliarden Euro an die Investmentbank Goldman Sachs. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um 73,4 Millionen Aktien, was wiederum 4,5 Prozent des Kapitals des Autoherstellers entspricht. Im Jahr 2009 hatten die kanadische Regierung sowie die Provinz Ontario eine zwölfprozentige Beteiligung erstanden, um das angeschlagene Unternehmen zu stützen. Ontario verkaufte seinen Anteil im Februar. Die kanadische Zentralregierung dürfte mit diesem Schritt nun eine Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt anstreben. Ottawa will am 21. April einen Budgetentwurf vorlegen. (AFP)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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