Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 11. März 2016
  • Warenhäuser

    Kanadier wollen Kaufhof stärken

    Der neue Kaufhof-Eigentümer HBC will in den kommenden Jahren eine Milliarde Euro in die Warenhauskette investieren. Mit dem Geld sollen in den nächsten fünf bis sieben Jahren Filialen modernisiert und das Online-Geschäft ausgebaut werden, wie der Chef der kanadischen Hudson's Bay Company (HBC), Jerry Storchan, erklärte. "Warenhaus-Unternehmen in aller Welt haben zu lange zu wenig investiert", sagte Storchan. Manche Kaufhäuser seien in die Jahre gekommen und damit auch ihre Kunden. Noch im Frühjahr sollten die ersten Umbauarbeiten beginnen. Im Herbst sollen schon Ergebnisse zu sehen sein. Kaufhof-Chef Olivier van den Bossche kündigte Investitionen von 32 Millionen Euro allein in den Kaufhof an der Düsseldorfer Königsallee und in das benachbarte Carsch-Haus an. (dpa)

    +
  • Samstag, 25. Februar 2017
  • Konjunktur
    Volkswirte erwarten stabilen Arbeitsmarkt

    Volkswirte rechnen trotz unverkennbarer Risiken vorerst mit einer stabilen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Stellenmarkt allerdings etwas an Schwung verlieren, prognostizierten die Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei das im Vergleich zu 2016 voraussichtlich etwas schwächere Wirtschaftswachstum. Risiken etwa durch den geplanten Brexit seien derzeit noch schwer abzuschätzen. Insgesamt dürfte sich nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld der Arbeitsmarkt in diesem Jahr "sehr ordentlich entwickeln". (dpa)

    +
  • Unternehmen
    Opel hält an Strategie fest

    Opel-Vorstand Tina Müller sieht in der drohenden Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen keinen Grund für einen Strategiewechsel. "Der Markenaufbau wird konsequent weitergeführt", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wir befinden uns mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, werden allein 2017 sieben neue Modelle auf den Markt bringen." Müller versicherte: "Alle für dieses Jahr geplanten Kampagnen werden wie vorgesehen eingeführt." (AFP)

    +
  • Wirtschaftspolitik
    Chinesische Bankenaufsicht hat neuen Chef

    Chinas Regierung hat einen weiteren Schlüsselposten für die Wirtschaftspolitik neu besetzt. Wie die Zeitung "China Daily" berichtete, wurde Guo Shuqing zum neuen Chef der Bankenaufsicht berufen. Sein Vorgänger, der 65-Jährige Shang Fulin, scheidet aus Altersgründen aus. Kommentatoren werten die Berufung vom Guo als Zeichen, dass Peking notwendige Reformen des mit hohen Schulden beladenen Bankensektors vorantreiben will. Die Personalie ist bereits der dritte Wechsel eines hochrangigen Wirtschaftsfunktionärs innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag berichteten Staatsmedien, dass He Lifeng neuer Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission werden soll. Das Handelsministerium soll künftig vom bisherigen Vize-Handelsminister Zhong Shan geleitet werden. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen