Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Januar 2016
  • Personalie

    Kapferer führt ab Mai Energieverband BDEW

    Der frühere Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Kapferer rückt am 1. Mai an die Spitze des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der 50 Jahre alte Verwaltungswissenschaftler wurde vom BDEW-Vorstand zum Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung berufen. Er folgt Hildegard Müller, die im Mai eine Vorstandsfunktion beim Energiekonzern RWE übernehmen wird. Kapferer ist derzeit stellvertretender Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Als Staatssekretär wechselte der damalige Vertraute des FDP-Bundesministers Philipp Rösler Mitte 2011 vom Gesundheits- ins Wirtschaftsministerium. Nach dem Regierungswechsel Ende 2013 blieb Kapferer Staatssekretär unter Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, bevor er im Oktober 2014 zur OECD wechselte. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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