Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Unternehmen

    Kion kauft US-Firma im Wert von 40 Millionen US-Dollar

    Der Gabelstaplerhersteller Kion kauft weiter zu. Die auf automatisierte Lagersysteme spezialiserte Kion-Marke Egemin Automation übernimmt das US-Unternehmen Retrotech, einen Anbieter für die Systemintegration von Lager- und Distributionslösungen. Wie Kion mitteilte, beträgt der Unternehmenswert 40 Millionen US-Dollar. Ein entsprechender Vertrag sei mit der französischen Savoye SA unterzeichnet worden. "Der Erwerb ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, im rasch wachsenden Markt für automatisierte Logistik- und Materialfluss-Systeme eine führende Position einzunehmen", sagte Kion-Chef Gordon Riske. Retrotech erwirtschaftete 2015 mit rund 140 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 70 Millionen Dollar. Die Transaktion soll noch im ersten Quartal 2016 abgeschlossen werden. (DJ)

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  • Freitag, 18. August 2017
  • Konjunktur
    Stimmung der US-Verbraucher verbessert

    Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im August überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg auf 97,6 Punkte nach 93,4 Zählern im Vormonat, wie die Universität Michigan auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 94,0 Zähler gerechnet. Die Verbraucher bewerteten ihre derzeitige Lage schlechter, die Aussichten hingegen besser als zuletzt. Der private Konsum ist das Rückgrat der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die Verbraucher hatten mit ihren gestiegenen Ausgaben im Frühjahr dafür gesorgt, dass die Konjunktur mehr Schub entwickelte und mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 Prozent zulegte. (rts)

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  • Telekommunikation
    Unterhaltungselektronik-Branche leicht im Aufwind

    Die Branche der Unterhaltungselektronik setzt ihre positive Entwicklung weiter fort. Im ersten Halbjahr 2017 verzeichneten die Hersteller einen Umsatzzuwachs von 2,4 Prozent auf knapp 12,5 Milliarden Euro. Das geht aus dem Hemix-Index der Branchenvertretung gfu hervor. Allein mit TV-Geräten wurden knapp zwei Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von 3,1 Prozent. Außergewöhnlich entwickelte sich das Geschäft mit Settop-Boxen, hier legte der Umsatz um über 255 Prozent auf 349 Millionen Euro zu. Ende März war das terrestrische Fernseh-Signal auf den neuen Standard DVB-T2 umgestellt worden, für dessen Empfang seither neue Geräte erforderlich sind. Privat genutzte IT-Produkte gingen hingegen auf Talfahrt. Der Umsatz mit Personal Computern brach um satte 10 Prozent ein. Darunter war das Geschäft mit Tablet-PC mit minus 22,3 Prozent besonders betroffen. Aber auch bei Desktop-PCs (minus 9,9 Prozent) und Notebooks (minus 4,0 Prozent) war das Geschäft deutlich rückläufig. (dpa)

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  • Unternehmen
    Lenovo schreibt rote Zahlen

    Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat in seinem ersten Geschäftsquartal überraschend Verluste geschrieben, da gestiegene Kosten und ein schwieriges Marktumfeld belasteten. Unter dem Strich stand im Zeitraum April bis Juni ein Minus von 72 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Computerhersteller noch einen Nettogewinn von 173 Millionen Dollar erzielt. Analysten hatten schwarze Zahlen erwartet.

    Der Umsatz im Quartal fiel marginal auf 10,01 Milliarden Dollar. Die Komponenten zum Bau der Computer seien teurer geworden, begründete Lenovo die Entwicklung. (DJ)

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