Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Februar 2016
  • Unternehmen

    Kion trotzt Konjunkturschwäche in China

    Der Gabelstaplerhersteller Kion hat 2015 trotz des Wachstumsknicks in China ein Rekordjahr hingelegt. Wachstumstreiber war vor allem das Geschäft in Westeuropa. Der Umsatz sei nach vorläufigen Zahlen um neun Prozent auf die Bestmarke von 5,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Wiesbaden mit. In China schlug sich Kion mit einem Plus bei den Bestellungen von 5,6 Prozent besser als der Gesamtmarkt, der um 12,8 Prozent schrumpfte. Auch beim Ergebnis erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben Rekordwerte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um neun Prozent auf 482,9 Millionen Euro zu. Der Überschuss stieg nach vorläufigen Berechnungen um 24 Prozent auf 221 Millionen Euro. Am 17. März will Kion die endgültigen Zahlen des Jahres 2015 vorstellen und weitere Details veröffentlichen. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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