Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Januar 2016
  • Konjunktur

    Kommission sieht Chinas Wachstum bei sieben Prozent

    Chinas Wirtschaft hat im vergangenen Jahr offenbar eine Punktlandung gemacht. Das Wachstum habe wie von der Regierung geplant 7 Prozent erreicht, sagte der Sprecher Li Pumin von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission. Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft hatte im dritten Quartal nur ein Wachstum von 6,9Prozent geschafft, das war die langsamste Expansion seit der Finanzkrise. Die nun erreichten sieben Prozent wären aber immer noch der langsamste Zuwachs in einem Vierteljahrhundert. Offiziell wird die Statistikbehörde am kommenden Montag über die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr berichten. Li sagte, Chinas Wirtschaft könne im laufenden Jahr vor Schwierigkeiten stehen, die Regierung werde deshalb ihre Fiskalpolitik aktiver gestalten und die Geldpolitik flexibler. (DJ)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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