Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Januar 2016
  • Konjunktur

    Kommission sieht Chinas Wachstum bei sieben Prozent

    Chinas Wirtschaft hat im vergangenen Jahr offenbar eine Punktlandung gemacht. Das Wachstum habe wie von der Regierung geplant 7 Prozent erreicht, sagte der Sprecher Li Pumin von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission. Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft hatte im dritten Quartal nur ein Wachstum von 6,9Prozent geschafft, das war die langsamste Expansion seit der Finanzkrise. Die nun erreichten sieben Prozent wären aber immer noch der langsamste Zuwachs in einem Vierteljahrhundert. Offiziell wird die Statistikbehörde am kommenden Montag über die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr berichten. Li sagte, Chinas Wirtschaft könne im laufenden Jahr vor Schwierigkeiten stehen, die Regierung werde deshalb ihre Fiskalpolitik aktiver gestalten und die Geldpolitik flexibler. (DJ)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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