Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Dezember 2014
  • Bulgarien

    Korruption setzt Wirtschaft zu

    Korruption und politische Instabilität in Bulgarien haben in diesem Jahr den Unternehmen in dem ärmsten EU-Land zu schaffen gemacht. Das geht aus einer in Sofia vorgestellten Jahresumfrage der bulgarischen Wirtschaftskammer (BSK) hervor. 60 Prozent der befragten BSK-Mitglieder bemängelten, dass die Korruption in dem Balkanland 2014 zugenommen habe. 33 Prozent der Unternehmer sehen keine Veränderung des Korruptionsumfelds. Am stärksten von Korruption befallen ist laut Umfrage die Vergabe öffentlicher Aufträge, die Justiz, das Gesundheitswesen sowie die Zollämter. Die politische Instabilität in Bulgarien wirkte sich der Umfrage zufolge negativer auf die Unternehmen aus als die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland. In Bulgarien gab es 2014 drei Regierungen sowie vorgezogene Parlamentswahlen. (dpa)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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