Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Dezember 2014
  • Bulgarien

    Korruption setzt Wirtschaft zu

    Korruption und politische Instabilität in Bulgarien haben in diesem Jahr den Unternehmen in dem ärmsten EU-Land zu schaffen gemacht. Das geht aus einer in Sofia vorgestellten Jahresumfrage der bulgarischen Wirtschaftskammer (BSK) hervor. 60 Prozent der befragten BSK-Mitglieder bemängelten, dass die Korruption in dem Balkanland 2014 zugenommen habe. 33 Prozent der Unternehmer sehen keine Veränderung des Korruptionsumfelds. Am stärksten von Korruption befallen ist laut Umfrage die Vergabe öffentlicher Aufträge, die Justiz, das Gesundheitswesen sowie die Zollämter. Die politische Instabilität in Bulgarien wirkte sich der Umfrage zufolge negativer auf die Unternehmen aus als die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland. In Bulgarien gab es 2014 drei Regierungen sowie vorgezogene Parlamentswahlen. (dpa)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen