Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Dezember 2014
  • Bulgarien

    Korruption setzt Wirtschaft zu

    Korruption und politische Instabilität in Bulgarien haben in diesem Jahr den Unternehmen in dem ärmsten EU-Land zu schaffen gemacht. Das geht aus einer in Sofia vorgestellten Jahresumfrage der bulgarischen Wirtschaftskammer (BSK) hervor. 60 Prozent der befragten BSK-Mitglieder bemängelten, dass die Korruption in dem Balkanland 2014 zugenommen habe. 33 Prozent der Unternehmer sehen keine Veränderung des Korruptionsumfelds. Am stärksten von Korruption befallen ist laut Umfrage die Vergabe öffentlicher Aufträge, die Justiz, das Gesundheitswesen sowie die Zollämter. Die politische Instabilität in Bulgarien wirkte sich der Umfrage zufolge negativer auf die Unternehmen aus als die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland. In Bulgarien gab es 2014 drei Regierungen sowie vorgezogene Parlamentswahlen. (dpa)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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