Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Dezember 2014
  • Bulgarien

    Korruption setzt Wirtschaft zu

    Korruption und politische Instabilität in Bulgarien haben in diesem Jahr den Unternehmen in dem ärmsten EU-Land zu schaffen gemacht. Das geht aus einer in Sofia vorgestellten Jahresumfrage der bulgarischen Wirtschaftskammer (BSK) hervor. 60 Prozent der befragten BSK-Mitglieder bemängelten, dass die Korruption in dem Balkanland 2014 zugenommen habe. 33 Prozent der Unternehmer sehen keine Veränderung des Korruptionsumfelds. Am stärksten von Korruption befallen ist laut Umfrage die Vergabe öffentlicher Aufträge, die Justiz, das Gesundheitswesen sowie die Zollämter. Die politische Instabilität in Bulgarien wirkte sich der Umfrage zufolge negativer auf die Unternehmen aus als die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland. In Bulgarien gab es 2014 drei Regierungen sowie vorgezogene Parlamentswahlen. (dpa)

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  • Sonntag, 26. Februar 2017
  • Unternehmen
    Neun Filialen von Strauss Innovation weiter offen

    Bei der insolventen Warenhauskette Strauss Innovation dauert die Abwicklung länger als ursprünglich geplant. Neun der einst 57 Filialen bleiben auch im März noch geöffnet, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters auf Nachfrage mitteilte. Ursprünglich war vorgesehen, sämtliche Geschäfte bis Ende Februar zu schließen. Wo es noch genug Ware gebe und es der Mietvertrag erlaube, werde auch im März zunächst noch weiter verkauft, sagte der Sprecher. Dies gelte für die Filialen in Dortmund-Hombruch, Dresden-Blasewitz, Düsseldorf (Aachener Straße), Essen-City, Hamburg-Altona, Hilden, Kaiserslautern, Moers und Ratingen. Ein genaues Schließungsdatum für die einzelnen Filialen stehe noch nicht fest. Dies richte sich nach dem Verlauf des Abverkaufs der Ware, sagte der Sprecher. (dpa)

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