Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 09. Februar 2016
  • Unternehmen

    Kreise: GM stellt Produktion in Ägypten ein

    Die Opel-Mutter General Motors (GM) stoppt einem Insider zufolge bis auf Weiteres seine Produktion in Ägypten. Der Zoll halte wichtige Autoteile fest, die importiert werden müssten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Deshalb könne GM nicht mit der Montage fortfahren. General Motors stellt ein Viertel aller Fahrzeuge in Ägypten her. Das importabhängige nordafrikanische Land befindet sich seit den Aufständen 2011 gegen den damaligen Präsidenten Husni Mubarak in einer Wirtschaftsflaute. Wegen der anschließenden politischen Turbulenzen blieben viele ausländische Investoren und Touristen dem Land fern. Die Dollarreserven haben sich in dem Zeitraum auf 16,4 Milliarden Dollar halbiert. (rts)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen