Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 05. November 2014
  • Unternehmen

    Kreise: Siemens verkauft Hörgeräte-Sparte

    Der Siemens-Aufsichtsrat hat nach dpa-Informationen den Weg freigemacht für einen Verkauf der Hörgeräte-Sparte. Wie am Mittwochabend aus gut informierten Kreisen verlautete, soll die Sparte an den schwedischen Finanzinvestor EQT gehen. Das Unternehmen hatte sich zu der Aufsichtsratssitzung nicht geäußert, die am Mittwoch stattfand. Erwartet wurde, dass sich Konzernchef Joe Kaeser bei der Bilanz-Pressekonferenz an diesem Donnerstag zu weiteren Umbauschritten äußern dürfte. Die Aufseher hätten zudem auch die Bündelung des Deutschland-Geschäfts der Medizintechnik in eine eigenständige Einheit beschlossen, hieß es in den Kreisen weiter. Der Schritt gilt als eine Etappe, um die ganze Sparte zu einem unabhängigen Unternehmen unter dem Siemens-Dach zu machen. Kaeser hatte zur Halbjahresbilanz im Mai angekündigt, dass die Medizintechnik eine eigenständige Rolle innerhalb von Siemens bekommen soll. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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