Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Februar 2016
  • Unternehmen

    Küchengeräte-Hersteller WMF setzt aufs Ausland

    Der Küchengeräte-Hersteller WMF baut sein Geschäft im Ausland aus - und setzt neben Asien auf die USA als wachsenden Absatzmarkt für gewerbliche Kaffeemaschinen. Die Schwaben erwarben den restlichen Anteil am US-Ableger ihrer schweizerischen WMF-Tochter Schaerer, wie der Konzern in Geislingen an der Steige (Kreis Göppingen) mitteilte. "Sie können nicht komplett durchregieren, wenn sie nicht 100 Prozent halten", sagte WMF-Sprecher Kai Hummel. Der Umsatz stieg 2015 nach vorläufigen Zahlen um 4 Prozent auf 1,061 Milliarden Euro. Angaben zum Gewinn machte WMF nicht. Der Auslandsanteil am Umsatz liegt nach Unternehmensangaben erstmals bei 50 Prozent. (dpa)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Auto-Importeure fürchten Stagnation

    Die Auto-Importeure erwarten für das kommende Jahr auf dem deutschen Markt einen stagnierenden Absatz. Allerdings werde 2016 mit rund 3,36 Millionen Neuzulassungen bereits ein sehr hohes Niveau erreicht, berichtete der Verband VDIK am Dienstag in Frankfurt. Ihren eigenen Marktanteil haben die Mitgliedsfirmen laut Verband vor allem mithilfe des steigenden Zuspruchs der privaten Kunden um einen halben Punkt auf 36 Prozent oder 1,2 Millionen Fahrzeuge gesteigert. Im kommenden Jahr werde wie bereits 2016 der Marktanteil der Diesel-Fahrzeuge weiter zurückgehen, erklärte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel. (dpa)

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  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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