Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Dezember 2014
  • Unternehmen

    Kuka kann Schweizer Logistiker Swisslog schlucken

    Der Anlagenbauer Kuka konnte 92,2 Prozent der Swisslog-Aktionäre von seinem Übernahmeangebot für den schweizerischen Logistik-Spezialisten überzeugen. Nun will Kuka bei Swisslog allein das Sagen haben. Die noch ausstehenden Aktionäre sollen früheren Aussagen zufolge eine Barabgeltung erhalten. Die Swisslog-Aktien sollen dann auch in der Folge vom Kurszettel der Züricher Börse verschwinden. Die Deutschen hatten 1,35 Schweizer Franken je Swisslog-Aktie geboten und das schweizerische Unternehmen folglich mit knapp 340 Millionen Franken (280 Millionen Euro) bewertet. Finanziert wurde der Kauf durch vorhandene Barmittel sowie eine Kapitalerhöhung. Die Kartellbehörden haben dem Deal bereits grünes Licht gegeben. (dpa)

    +
  • Samstag, 01. Oktober 2016
  • Unternehmen
    VW einigt sich mit US-Händlern

    Volkswagen kann seinen Streit mit geschädigten US-Vertragshändlern im Abgas-Skandal beilegen - das kommt den Konzern allerdings teuer zu stehen. Der bereits im August im Grundsatz ausgehandelte Vergleich über bis zu 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) sei beim US-Gericht in San Francisco eingereicht worden, teilte VW über seine US-Tochter Volkswagen Group of America mit. Der Kompromiss muss noch vom zuständigen Richter Charles Breyer genehmigt werden. Dessen nächste Anhörung steht am 18. Oktober an.

    Bei zahlreichen weiteren US-Zivilklagen, die Hunderte geschädigte Dieselbesitzer sowie US-Behörden und Staatsanwälte eingereicht hatten, hatte VW bereits einen Vergleich über bis zu 15,3 Milliarden Dollar ausgehandelt. Auch diese Einigung muss noch von Richter Breyer abgesegnet werden. Der Autokonzern hatte im September 2015 nach Vorwürfen des US-Umweltamts EPA eingeräumt, Hunderttausende Dieselwagen in den USA mit Betrugs-Software zum Austricksen von Abgastests ausgerüstet zu haben. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen