Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. April 2015
  • Unternehmen

    Kuka will Pflegeroboter entwickeln

    Der Industrieroboterhersteller Kuka fasst bei seinem Wachstumskurs auch das Geschäft mit Privatkunden ins Auge. Der Konzern will dabei von der zunehmenden Alterung der Gesellschaft profitieren und Roboter beispielsweise an Pflegeheime und Krankenhäuser verkaufen. "Serviceroboter können wir uns gut vorstellen bei Kuka. Diese Maschinen helfen dann im Haushalt beim Tisch abräumen oder im Pflegeheim und Krankenhaus bei der Essens- und der Medikamentenausgabe", sagte Konzernchef Till Reuter der "Welt am Sonntag". Diese Roboter könnten das Personal entlasten, indem sie die zeitaufwendigen Routinetätigkeiten übernehmen wie zum Beispiel das Einräumen von Tabletts nach dem Essen. "Das verschafft den Pflegern dann auch mehr Zeit, sich mit den Patienten zu beschäftigen", sagte Reuter. Gesicht und Beine sollen die dafür bestimmten Roboter allerdings nicht bekommen. (dpa)

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  • Samstag, 28. Mai 2016
  • Standort Deutschland
    CSU-Agrarminister für Gentechnik in der Forschung

    Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) will die deutsche Gentechnikforschung wieder vorantreiben. "In ethisch verantwortbaren Bereichen müssen wir Gentechnikforschung zulassen", sagte Schmidt der neuen Ausgabe des Magazins "Focus". Ein entsprechendes Gesetz sei bereits in der Ressortabstimmung. Gentechnisch veränderte Pflanzen dürften allerdings in Deutschland nicht angebaut werden, sagte Schmidt. Mit Blick auf das Kaufinteresse Bayers am Gensaatgut-Hersteller Monsanto und eingeschränkten Forschungsmöglichkeiten in Deutschland sagte der Minister: "Deswegen müssen wir bei uns Forschung in diesem Bereich zulassen. Es gibt leider deutsche Unternehmen mit Nobelpreisträgern, die ihre Entwicklungen schon komplett in andere Länder verlagert haben." (AFP)

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  • Freitag, 27. Mai 2016
  • Unternehmen
    Deutsche Post kauft weitere Aktien zurück

    Die Deutsche Post hat die zweite Tranche ihres Aktienrückkaufprogramms im Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro angekündigt. Ab kommendem Montag, dem 30. Mai, bis zum 26. August will der Dax-Konzern eigene Aktien im Umfang von bis zu 300 Millionen Euro zurückkaufen, wie die Deutsche Post AG mitteilte. Eine erste Tranche im Volumen von maximal 100 Millionen Euro hatte der Bonner Konzern im Zeitraum vom 1. April bis zum 3. Mai kaufen wollen. Nähere Angaben zum Verlauf dieses Rückkaufs machte die Deutsche Post nicht. Die gekauften Wertpapiere sollen entweder eingezogen, für die Bedienung von langfristigen Vergütungsprogrammen eingesetzt oder für die Erfüllung möglicher Verpflichtungen bei der Ausübung von Rechten aus der Wandelschuldverschreibung 2012/2019 genutzt werden, wie die Post bereits Anfang März angekündigt hatte. (DJ)

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  • Konjunktur
    Französisches Konsumklima hellt sich auf

    Die Kauflaune der Franzosen hat sich im Mai überraschend besser geworden. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte von 94 auf 98 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist der beste Wert seit Januar, als fast ein Neun-Jahres-Hoch erreicht wurde. Hauptgrund für die Entwicklung: Die Angst vor Arbeitslosigkeit nahm spürbar ab und ist so niedrig wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Ökonomen hatten mit einer Stagnation des Indikators gerechnet. Das Barometer bleibt allerdings trotz des Anstiegs unter dem Durchschnittswert der Jahre 1987 bis 2015 von 100 Zählern. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone schwächelt seit Jahren und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. (rts)

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  • Unternehmen
    Axa trennt sich von britischem Lebensversicherungsgeschäft

    Der französische Versicherer Axa stößt sein britisches Lebensversicherungsgeschäft ab. Der Bereich UK Life & Savings werde an die Phoenix-Gruppe verkauft, teilte Axa mit. Der britische Finanzkonzern gilt als Spezialist für die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen. Zuvor hatte sich Europas zweitgrößter Versicherer bereits von seinem auf der Isle of Man ansässigen Anleihegeschäft und der Plattform Elevate getrennt. Die drei Verkäufe sollen insgesamt 832 Millionen Euro einbringen. Der Allianz-Rivale rechnet dennoch mit einem Nettoverlust von 400 Millionen Euro durch diese Verkäufe, die in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach gebracht werden sollen. Das einst lukrative Leben-Geschäft steht doppelt unter Druck. Die niedrigen Zinsen machen es den Versicherern schwer, die zugesagte Verzinsung zu erwirtschaften. Die verschärfte Regulierung zwingt sie dazu, für langfristige Garantien mehr Kapital zurückzulegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Snapchat wird immer wertvoller

    Der Messaging-Dienst Snapchat hat seinen Wert deutlich erhöht. Das Start-Up-Unternehmen habe in einer Finanzierungsrunde, die sich über einen Zeitraum von einem Jahr erstreckt hat, insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar bei verschiedenen Investoren eingesammelt, sagten Insider. Zu den Investoren gehörten Sequoia Capital, Spark Capital, Meritech Capital Partners und Dragoneer Investment. Die Smartphone-App Snapchat ist damit jetzt an die 18 Milliarden Dollar wert. Alle Investoren hätten in der Finanzierungsrunde Stammaktien von Snapchat zum Preis von 30,72 Dollar das Stück gekauft, hieß es. (DJ)

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