Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Unternehmen

    Lanxess hält eine Milliarde für Zukäufe bereit

    Der Chemiekonzern Lanxess hält Ausschau nach möglichen Übernahmekandidaten. Der Konzern suche als Ergänzung zu seinem Kautschuk-Geschäft nach passenden Gelegenheiten in der Spezialchemie, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". "Wir haben einige Ziele und Ideen, aber wir werden uns nicht treiben lassen", sagte der Vorstandsvorsitzende Matthias Zachert. Mit den Erlösen aus dem Kautschuk-Joint-Venture mit Saudi-Arabien im Rücken sei "eine Milliarde Euro für Zukäufe darstellbar", ohne das Investment-Grade-Rating in Gefahr zu bringen, so Zachert. Die saudi-arabische Aramco zahlt für ihre Beteiligung an dem Joint-Venture 1,2 Milliarden Euro. Das Geld soll in diesem Sommer fließen. Zachert will damit neben Zukäufen und Investitionen in eine eigene Anlagen auch ein Aktienrückkaufprogramm finanzieren. (DJ)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Brexit
    S&P stuft EU wegen Brexit herunter

    Standard & Poor's hat das Rating für die Europäische Union auf AA von AA+ heruntergestuft. Die Bonität des Staatenverbunds hänge von der Fähigkeit und dem Willen der Mitgliedsländer ab, die EU zu unterstützen. Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, schätzt die Ratingagentur die Kohäsion innerhalb der EU mit Blick auf die Unterstützung der Bonität nur noch als neutral ein, wie S&P mitteilte. Bislang sei die Einschätzung hier positiv gewesen. Der Ausblick sei aber stabil, weil in den meisten der möglichen Szenarien das Rating auf dem niedrigeren Niveau Bestand haben werde. (DJ)

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  • Banken
    Commerzbank streicht Stellen in New York

    Die Commerzbank schrumpft ihr Investmentbanking in New York. Das Institut wolle sich aus einigen Finanzgeschäften zurückziehen und gut 100 Stellen abbauen, erklärte Kapitalmarkt-Vorstand Michael Reuther im Intranet des Konzerns. Die Bank setzt damit ihren Weg im Investmentbanking fort, Aufgaben an weniger Standorten zu bündeln und dadurch effizienter zu werden. So hatte das Institut bereits Ende 2014 Stellen von London nach Frankfurt verlagert. (dpa)

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