Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 12. Dezember 2015
  • Unternehmen

    Lanxess investiert am Niederrhein

    Der Chemiekonzern Lanxess will in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in seine Werke in Nordrhein-Westfalen stecken. Das Unternehmen werde neben Leverkusen auch die Werke in Krefeld und Dormagen stärken, sagte Lanxess-Chef Matthias Zachert der "Rheinischen Post". Jahrelang habe der Konzern insbesondere in Kautschuk investiert, jetzt seien die anderen Bereiche an der Reihe. Zachert hatte vor eineinhalb Jahren ein umfangreiches Sparprogramm gestartet. Dieses trägt nun Früchte, der Konzern hob zuletzt die Ergebnisziele für das laufende Jahr an. Mit dem saudischen Ölgiganten Aramco fand Lanxess einen Partner für das schwächelnde Kautschukgeschäft. Bis 2020 will das Unternehmen bis zu 400 Millionen Euro für Wachstumsprojekte ausgeben. (rts)

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  • Montag, 26. Juni 2017
  • Unternehmen
    Investor setzt Nestle unter Druck

    Der weltgrößte Lebensmittelproduzent Nestle wird vom Finanzinvestor Daniel Loeb ins Visier genommen. Loebs Hedgefonds Third Point hat nach eigenen Angaben eine Beteiligung an dem Schweizer Konzern gekauft und eine Änderung von dessen Strategie gefordert. Der Anteil von mehr als einem Prozent an Nestle sei knapp 3,3 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet rund 3 Milliarden Euro) wert. Der Fonds ist damit achtgrößter Aktionär von Nestle. Third Point verlangt von Nestle eine Verbesserung der Gewinnmarge, einen Aktienrückkauf und den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft zählenden Geschäftsbereichen. Nestle soll nach dem Willen des Investors seine 23-prozentige Beteiligung an dem französischen Kosmetikkonzern L'Oreal veräußern. (rts)

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