Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 10. November 2015
  • Unternehmen

    Leoni verdient weniger

    Der Automobilzulieferer Leoni leidet weiter unter hausgemachten Problemen und hat im dritten Quartal trotz höherer Umsätze weniger verdient. Auch dank vieler Neuanläufe in der Bordnetz-Sparte, also der Komplettverkabelung von Fahrzeugen, legte der Umsatz zwar um 9,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Doch diese Vielzahl an Neuanläufen hatte bereits im Oktober zu einer Gewinnwarnung für das aktuelle sowie das nächste Jahr geführt, da diese mit hohen Anlaufkosten verbunden sind. Das operative Ergebnis fiel im dritten Quartal auf 29,8 Millionen Euro, nach rund 35 Millionen im Vorjahresquartal. Unterm Strich waren es noch 15,6 Millionen Euro, nach 16 Millionen im Jahr zuvor. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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